Die Westfalenhalle feiert

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Von links: Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Sabine Loos und Marc Peine zeigen den Eröffnungswimpel der Westfalenhalle von 1925 sowie ein frühes Konzertplakat von einer Chorveranstaltung 1926. (Foto: Westfalenhallen GmbH)

Musik-, Show- und Sportereignisse von internationaler Bedeutung haben die Dortmunder Westfalenhalle groß gemacht, die Location ist Kult.

Vor 90 Jahren, am 28. November 1925 wurde nach nur rund sieben Monaten Bauzeit die erste Westfalenhalle eröffnet. „Mit dem spektakulären Holzbauwerk begann die Erfolgsgeschichte der Westfalenhallen, die bis heute fortgeschrieben wird“, erklärt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen. Im Jahr des runden Geburtstages macht das Unternehmen nun gemeinsam mit dem Westfälischen Wirtschaftsarchiv seinen Archivbestand für die Fachöffentlichkeit zugänglich.

Kinderlachen-Gala feiert den Geburtstag der Halle

Am Tag des 90. Geburtstages selbst läuft im Haus die Gala des wohltätigen Vereins „Kinderlachen“. „Es ist uns eine Ehre, unsere prominent besetzte Gala am Tag des Westfalenhallen-Geburtstages auszurichten“, sagen die Kinderlachen-Gründer Marc Peine und Christian Vosseler.

„Wir werden den runden Geburtstag und die Historie der Halle bei der Gelegenheit gerne Revue passieren lassen.“ Seit 2007 hat sich die Kinderlachen-Gala in der Westfalenhalle einem Wohltätigkeits-Event mit bundesweiter Medienaufmerksamkeit entwickelt.
Gerd Coordes ist einer der bekanntesten Rolling-Stones-Fans in Deutschland. Er besuchte 1976 das Konzert der Stones in Dortmund. Sein Glück: Er stand ganz vorne und konnte das Konzert wunderbar fotografisch dokumentieren.

Fotoausstellung über die Rolling Stones geplant

Nun denkt er über eine Fotoausstellung mit den historischen Konzertfotos nach, denn immerhin liegt das Konzert 2016 genau 40 Jahre zurück. Kürzlich ist er nach Dortmund gereist, um sich die möglichen Räumlichkeiten anzusehen. „Die einzigartige Historie der Westfalenhalle schafft ein ganz besonderes Umfeld für eine solche Ausstellung“, sagt er.

Eng mit Geschichte der Stadt verknüpft


„Die Entwicklung der Westfalenhallen ist nicht nur mit der Dortmunder Stadtgeschichte, sondern auch mit der Entwicklung der gesamten Region eng verknüpft“, sagt Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Direktor des Westfälischen Wirtschaftsarchivs. „Allein schon die historischen Veranstaltungsplakate sind faszinierende Zeitzeugen, die tief in die kulturelle Seele der Gesellschaft blicken lassen.“

Das Westfälische Wirtschaftsarchiv wird Anfang kommenden Jahres ein Projekt im Auftrag der Westfalenhallen abschließen, mit dem das Archiv professionell aufgearbeitet wurde.

Ab April kann der Bestand eingesehen werden. Möglich ist dies über die Westfalenhallen selbst oder über das Westfälische Wirtschaftsarchiv. Die Findmittel sind an beiden Standorten verfügbar.

„Gern machen wir den Archivbestand der interessierten Öffentlichkeit und der Forschung zugänglich, weil wir wissen, wie wichtig die Unterlagen auch über die regionale Wirtschaftsgeschichte hinaus sind. Die Inhalte sind ein Stück deutscher Geschichte“, so Sabine Loos.
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