Dixie Tramps aus Dortmund brachten den historischen Rathaus-Saal zum Kochen...!!

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Wildeshausen: Histor. Rathaussaal |

Ein tolles Konzert in Wildeshausen.

Die acht Herren vereinten dabei jede Menge Erfahrung mit ungebrochener Leidenschaft und ihrer Liebe zu Dixieland, Blues und Swing. Ein rappelvoller Rathaussaal zollte der handgemachten Musik mit begeisterten Zwischenapplausen schon lange vor Ende des Konzerts immer wieder Tribut.

Die „Dixie Tramps“ starteten mit Benny Goodmans „Wholly Cats“ und hatten das Publikum schon nach den ersten Tönen und fetzigen Rhythmen auf ihrer Seite. Ob voller Leidenschaft mit geschlossenen Augen an der Trompete, mit wippendem Fuß und verschmitztem Lächeln an der Klarinette oder mit fliegenden Fingern am Piano – die Musiker wussten ihrer Musik mithilfe ihrer Instrumente Ausdruck zu verleihen. Abwechselnd untermalten sie die Jazzstücke auch mit mitreißendem Gesang.

So zum Beispiel beim Klassiker „When you’re smiling“. „Weil heute die Sonne so schön schien, darf dieses Stück natürlich nicht fehlen“, kündigte Saxophonist Norbert Domachowski an, der nebenbei als Moderator durch den Abend führte. „When you’re laughing, the sun comes shining through“, ließen die Musiker den frühen Frühlingstag noch einmal aufleben. „Keep on smiling, and I’m the one who smiles with you“, versicherten die „Dixie Tramps“ galant im besten Freche-Jungen-Charme.

Tiefer unter die Haut und in die mitwippenden Glieder des Publikums spielten sich die Musiker mit dem langsamen und leidenschaftlichen „Tin Roof Blues“ oder mit dem Jazz-Standard „At Sundown“. Immer wieder begeisterten die einzelnen Bandmitglieder mit Soloeinlagen. In der Bitte „Lady be good“ übertrafen sich gegenseitig Manfred Krüger am Mikrophon und Salvatore di Carlo an der Klarinette. Krüger hatte eigens sein Saxophon beiseite gelegt um der „Lady“ klarzumachen: „I’m all alone in this big city“.

Bei „Makin‘ Whoopee“ spielte und sang sich gleichzeitig Pianist Markus Janik in die Herzen des Publikums. Ziemlich heiß her ging es außerdem bei dem Stück „Big Butter and Eggman“. „Wir begeben uns auf einen Markt zu den Hoch-Zeiten der Jazzmusik in New Orleans“, verkündete Domachowski. „Und dann gucken wir einfach mal, wie sich die Herrschaften aufgeführt haben, nachdem sie ihre Butter und ihre Eier verkauft und die Taschen voller Geld hatten. Da ging es dann nämlich in die Bars zu den Mädels – und da wurde nicht nur etwas getrunken“, verriet der Saxophonist augenzwinkernd.
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