Erinnerung an Max von der Grün

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Mit Max von der Grün (1926 - 2005) verstarb einer der bekanntesten Dortmunder Autoren und einer der wichtigsten und letzten Repräsentanten einer als „sozialkritisch“, „sozial engagierten“ oder „Arbeiterliteratur“ apostrophierten Literatur.

Von der Grün stammte aus Bayreuth und hatte es sich nicht träumen lassen, dass er das Ruhrgebiet und Dortmund einmal als seine Heimat ansehen würde. Eher unfreiwillig war er 1951 „als Gastarbeiter deutscher Nationalität“ aus Bayern in den „Goldenen Westen““ auf die Zeche Königsborn in Unna gekommen.

Zwei Jahre wollte er des Geldes wegen bleiben, dreißig Jahre später fasste er seine Gefühle so zusammen: „Hier kann man leben, weil die Menschen menschlich miteinander umgehen. Heimat ist dort, wo es einem leicht gemacht wird, mit Menschen zu reden. Na eben, das ist es.“

Mit dem Roman „Irrlicht und Feuer“ löste von der Grün 1963 einen Skandal aus, sein Jugendroman „Vorstadtkrokodile“ gehört zum Kanon der Schullektüre.

Mit einer Matinée anlässlich des zehnten Todestags am 7. April erinnern Fritz-Hüser-Institut, Fritz-Hüser-Gesellschaft und die Stadt- und Landesbibliothek am Sonntag, 19. April um 11 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek an den Autor. Claus Dieter Clausnitzer liest aus Grüns Werk, die Autoren Heinrich Peuckmann und Gerd Puls berichten von ihren Begegnungen mit Max von der Grün, Yvette Kunkel und Thorsten Trelenberg von dem, was uns Max von der Grün heute noch zu sagen hätte. Der Eintritt ist frei.
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