Großes Pop Oratorium für Luther in der Westfalenhalle

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Rund 3000 Chorsängerinnen- und Sänger aus ganz Deutschland übten schon jetzt für die Aufführung des Luther-Oratoriums am Reformationstag am 31. Oktober. (Foto: Schmitz)
 
Das Leben Luthers schildert ein Pop-Oratorium aus der Feder von Michael Kunze (Text) und Dieter Falk (Musik). Jetzt wurde in der Westfalenhalle geprobt. (Foto: Schmitz)

Es wird ein großes Spektakel, und in der Westfalenhalle gab es jetzt schon mal einen kleinen Vorgeschmack: 3000 Sängerinnen und Sänger übten schon jetzt für eine Aufführung zum Reformationstag.

Angeleitet wurden die Sänger von Dieter Falk, Komponist des Pop-Oratoriums und mit über 50 Gold- und Platin-Schallplatten ausgezeichneter Produzent. Zur Probe eingeladen hatte die Stiftung Creative Kirche aus Witten und geprobt wurde für den diesjährigen Reformationstag, 31. Oktober. Dann soll das Stück, das der Autor Michael Kunze in enger Zusammenarbeit mit Dieter Falk geschrieben hat, bei einer Nachmittags- und einer Abendaufführung vorgeführt werden.

Luthers Ringen um die biblische Wahrheit

Mit Rückblenden und Ausblicken rund um den Reichstag, der 1521 in Worms zusammentraf, erzählt das Pop-Oratorium von Luthers Ringen um die biblische Wahrheit und von seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche – eine spannende Geschichte um Politik und Religion.
„Die Aufführung ist der Auftakt zu einer Tournee, die wir 2016 mit Chören in vielen Städten Deutschlands vorbereiten. 2017 – im Jahr des 500.

Laien singen mit Musica-Stars auf der Bühne

Reformationsjubiläums – führen wir ‚Luther‘ dann voraussichtlich in zehn großen
Hallen ähnlich der Westfalenhalle auf und werden vielen Laiensängern die Möglichkeit geben, mit Musicalstars auf der Bühne zu stehen. So können sie Teil
eines spektakulären Auftritts werden, der in Erinnerung bleibt“, sagt Ralf Rathmann, Vorstand der Stiftung Creative Kirche.

Der Riesenchor ist Hauptdarsteller

Dieter Falk, der bereits beim Pop-Oratorium „Die Zehn Gebote“ mit Michael Kunze zusammengearbeitet hatte, meint zur Arbeit mit dem großen Chor: „Es war eine Riesenherausforderung, den Chor so einzusetzen, dass er quasi der ‚Hauptdarsteller‘ des Stücks – neben Luther – wird, und die Songs so zu schreiben, dass hoffentlich einige Ohrwürmer hängen bleiben. Dabei muss das Stück musikalisch vielfältig und trotzdem geradlinig sein.“

"Dieses Werk wird bei der Aufführung leben"

Michael Kunze, der unter anderem mit dem Musical „Elisabeth“ zum erfolgreichsten deutschsprachigen Bühnenautor avancierte, sagt: „Dieses Werk wird erst leben, wenn es aufgeführt ist. Für mich werden meine Worte erst in der Halle lebendig: Wenn der große Chor und die Solisten das darstellen. Der ganze Prozess bis dahin ist für mich sehr wichtig. Den verfolge ich und da möchte ich teilnehmen.“
Die aus vielen Teilen Deutschlands angereisten Sängerinnen und Sänger sind begeistert, dass es nun endlich mit den Proben losgeht und die Aufführung damit in greifbare Nähe rückt. „Mich reizt an dem Projekt das Teilhabenkönnen am
Gemeinschaftsgefühl“, so Birgit Ditges vom Chor „Spirit and Soul“ aus Anrath-Vorst. Und André Holz von „Gospel Unlimited“ aus Hattingen schwärmte angesichts der Aussicht auf die Aufführung im Herbst: „Wenn man Teil des großen Chors ist und hört, wie er im Ganzen klingt, kommt einfach Gänsehaut-Feeling auf.“

Tickets:

Das Pop-Oratorium wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen
Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Weitere Informationen und Tickets gibt es im Internet auf der Homepage www.luther-oratorium.de
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