Heinrich-Schmitz-Preis 2016

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Im Industrieclub am Alten Markt wurden die Heinrich-Schmitz-Preise verliehen. (Foto: Schmitz)

2012 hat das Stadtbezirksmarketing Innenstadt-West hat den Heinrich-Schmitz-Preis ins Leben gerufen. Den Ehrenpreis erhalten Schüler, Schulen oder Jugendliche, die sich in besonderem Maße im Stadtbezirk ehrenamtlich engagiert haben.

Schüler und Jugendliche, die als Preisträger in Betracht kommen, müssen zwischen 14 und 21 Jahre alt sein. In einem Auswahlverfahren wurden aus neun Bewerbungen zwei Schülergruppen und eine Schülerin von einer Jury ermittelt.

Die Jury wählte folgende Bewerbungen als Preisträger aus:

Der 1. Preis geht an das Stadtgymnasium an Schüler aus den Klassen Q1 und Q2 für die Erteilung von Nachhilfe in der Internationalen Klasse

Jeweils ein 2.Preis geht an Lena Holtmeyer, Schülersprecherin des Leibniz-Gymnasiums und an die Arbeitsgemeinschaft des Westfalen-Kollegs: Geschichte erinnern - Gegenwart begreifen - Zukunft gestalten

Die Jury zur Preisvergabe besteht aus neun Mitgliedern: Manfred Sauer, Bürgermeister, Daniela Schneckenburger, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, Uwe Samulewicz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Martin Eul, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Volksbank, Prof. Dr. Gabriele Flösser, TU Dortmund, Friedrich Fuß, Bezirksbürgermeister Innenstadt-West, Ralf Stoltze, 1. stellv. Bezirksbürgermeister Innenstadt-West, Wolfgang Euteneuer, Projektleiter Projekt Angekommen in Deiner Stadt, Oliver Krauß, Geschäftsführer der Bezirksvertretung Innenstadt-West.

Der Preis ist mit insgesamt 3500 Euro dotiert.

Zu den Preisträgern:


Am Stadtgymnasium gibt es seit Februar 2015 eine internationale Klasse mit Flüchtlingskindern. Einige Schüler aus den Klassen Q1 und Q2 helfen in ihren Freistunden einmal wöchentlich in dieser Klasse beim Lernen.

Lena Holtmeyer (Leibniz-Gymnasium) setzt sich über Gebühr für die Interessen der Schüler ein und organisiert z. B. Unterstufenparties und das jährliche Hallensportfest. Auch ihr Mandat in der Schulkonferenz nimmt sie sehr ernst. Sie organisiert die SV-Fahrt und organisiert und moderiert verschiedene AG und Aktivitäten an der Schule.

Am Westfalen-Kolleg wurde im Geschichtsunterricht ein Schwerpunkt auf die NS-Zeit gelegt. Im Rahmen des Unterrichts finden Zeitzeugengespräche statt und auch eine Kursfahrt nach Ausschwitz wurde durchgeführt. Die Studierenden haben für die Familien Jordan und Neugarten als Opfer der NS-Zeit Stolpersteine gesetzt. Im Schulgarten haben sie eine Gedenkstätte für die Opfer errichtet.


Zu Heinrich Schmitz:

* 3.7.1812 (wohl am Niederrhein), + Dortmund 11.7.1865. Heinrich Schmitz gehört zu den wenigen Dortmundern, die ein öffentliches Grab von Seiten der Stadt erhalten haben. Er war Mitglied des Constitutio­nellen Clubs und war einer der 31 Unterzeichner einer Adresse an das preußische Kultusministerium wegen Mängeln im Schulwesen. 1864 gehörte er zu den Führenden unter den 3000 Männern, die eine Petition an den Preußischen Landtag wegen des Erlasses eines Unterrichtsgesetzes richteten.

Die Stadt schenkte die Begräbnisplätze für ihn und seine Frau, auf dem Westfriedhof, heute Westpark; durch eine Sammlung wurde ein von Herrn Genzmer entworfenes Denkmal finanziert, aus dem Rest die Schmitz-Stiftung für wohltätige Zwecke bereitgestellt.

2014 wurde ihm zu Ehren auch ein Teil der Adlerstraße in Heinrich-Schmitz-Platz umbenannt.

2016 benannte der Rat der Stadt Dortmund die ehemalige Hauptschule Innenstadt-West (Möllerstraße 3) in Heinrich-Schmitz-Bildungszentrum um.
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