Inklusives Theater im Depot

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Eine Woche lang widmet sich das Theater im Depot den inklusiven Theaterformen. (Foto: Veranstalter)
 
Die Kompanie Windspiel begibt sich auf die Suche nach „Heimatspuren“ (Foto: Veranstalter)
Das Programm des Theaters im Depot steht derzeit ganz unter dem Motto Inklusion. Kunst darf hier inklusiv ausprobiert und studiert, gelebt und erlebt werden. Der kreative Theater Trip startet am Donnerstag, 28. April, um 20 Uhr mit der Premiere von „Schau mich an – Das Stück“.

Persönliche Begegnungen in der Nordstadt sind das Thema von "Schau Mich An", unter Mitwirkung zahlreicher Darsteller aus der urbanen Umgebung. Obwohl einander fremd, betrachten sie sich konzentriert für jeweils ungewöhnliche drei Minuten: Auf dieses theatrale Experiment haben sich schon über 150 Menschen eingelassen, unterschiedlich nach Alter, kultureller Herkunft, Handicaps, Lebensbedingungen, nach Hautfarbe und Sprache. Nun finden die Ergebnisse dieser vielfältiger Laboruntersuchungen auf den Straßen und in den Orten der Nordstadt in einer erzählerischen Bühnenperformance choreografisch Gestalt, angereichert durch lyrische Text, Foto- und Videodokumentationen.

Am Freitag starten dann die Inklusionstage im Depot: „So ein Theater“. Hier laden das Theater im Depot, TanzRäume Unterwegs, Mobile e.V. Dortmund und der Fachbereich Musik und Bewegung bei Behinderung der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der TU zum zweiten Mal im Rahmen des Europäischen Protesttages von Menschen mit Behinderung zu einem kreativen „Theater Trip" ein.

In diesem Jahr gibt es zwei Tage voller Begegnungen um Theater, Tanz und bildende Kunst. Der erste Tag überrascht sie mit einer Premiere. Die Kompanie Windspiel begibt sich auf die Suche nach „Heimatspuren“ und verfolgt Herkunftsgeschichten und Heimatempfindungen von Mitgliedern der Kompanie. Den Schwerpunkt des zweiten Tages bilden Theater-Workshops. Der Drang zum Mitmachen und Experimentieren ist hier gefragt.

An den beiden Tagen gibt es einen Infostand, an dem es jederzeit Informationen zum Programmablauf, sowie zu den Teilnehmern gibt. "So ein Theater" findet im Rahmen des Europäischen Protesttages der Menschen mit Behinderungen statt und wird von der Aktion Mensch unterstützt.

Zu guter Letzt gibt es dann für jeden, der die Premiere verpasst hat, noch einmal am Sonntag um 18 Uhr die Gelegenheit die zweite Vorstellung von „Schau mich an - Das Stück“ zu besuchen.

So ein Theater – Inklusionstage im Depot


Programmablauf:

Freitag 29. April, 15 bis 19 Uhr:

Offenes Atelier: „Verwandlung und Herstellung von Masken"

19.30 Uhr Premiere: Die fähigkeitsgemischte Kompanie Windspiel folgt seit 2014 den Herkunfts- und Migrationsgeschichten seiner Mitglieder, kooperiert mit in- und ausländischen Künstlern und hat das neue Stück auf der Grundlage dieser Erfahrungen entwickelt.

Samstag 30. April,11 bis 17 Uhr:
Offenes Atelier: „Verwandlung und Herstellung von Masken" (Fortsetzung)

11.30-13 Uhr: Theaterworkshop: „Eigentlich bin ich ganz anders(!), oder von der Lust etwas Neues auszuprobieren". Das Spiel mit Selbst- und Fremdwahrnehmung. Mut, Humor und gedeckte Kleidung sind gern gesehen.

11.30-14 Uhr: Theaterworkshop: „Theatertransfer, Fiktion und Wirklichkeit – mit und in den Rollen unterwegs sein". Das Theater ahmt das Leben nach, oder umgekehrt?! Eins ist sicher, sowohl das Leben selbst, als auch das Theater kommen ohne Rollen nicht aus! Manchmal sind unsere Rollen komisch und manchmal – eben nicht.

13.30-14.30 Uhr: Theaterworkshop: Körper und Präsenzarbeit. „Flügel aufspannen und losfliegen".

15 -17 Uhr
Theaterworkshop: „Auf Heimatspuren, ein sizilianischer Stampftanz" und die historischen und ästhetischen Hintergründe.
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