Kunst „Crossover" in der Kanzlei audalis

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Colmar Schulte-Goltz (Kunst-Raum), Künstler Andreas Flügel, Elke Niermann (audalis Kohler Punge & Partner) Foto: Bettina Brökelschen
Dortmund: audalis | Zum 11. Mal werden die Kanzleiräume, audalis Kohler Punge & Partner, am Rheinlanddamm 199 genutzt, um darin – jährlich wechselnd – Kunst zu präsentieren. Unter dem Titel „Crossover“ zeigt der Dortmunder Maler Andreas Flügel seit Beginn des Jahres einen Ausschnitt seiner Werke in der Kanzlei audalis..

Andreas Flügel ist zweifellos ein Künstler der Gegenwart.


Er verwendet aber auch Stilmittel, die in der Kunst des 19. Jahrhunderts zu bahnbrechenden neuen Ausdrucksformen geführt haben. So haben die beginnende Moderne, die Realisten und am deutlichsten die Impressionisten dem Eindruck des wie zufällig gewählten Momentes zur bildnerischen Würde verholfen.

Die Gemälde entstehen häufig parallel. Andreas Flügel definiert Motiv, Ausschnitt und den bildnerischen Raum neu. Ein ungewohnt großes Format, eine Vergrößerung, ein tiefer liegender Blickwinkel, verändern die gewohnte Erfahrung mit dem, was man sieht. Der Betrachter wird durch malerische Strategien gezwungen, sich neu einzusehen.

Im Bildinhalt zitiert Andreas Flügel unter anderem das große Thema, das in der Malerei einstmals von Bedeutung war. Seit der Moderne ist es aber ohne Funktion: die Historiendarstellung. Als Mahn- oder Denkmal, als Reiterstandbild muss es sich den Bildraum mit nebensächlichen Motiven teilen: unspektakuläre Stadträume, gewöhnliche Campingplätze.

Ein weiteres Thema von Andreas Flügel sind die monumentalen großen Ansichten, die Porträts, die den Betrachter mit großer Dynamik in den Bann ziehen. Die Darstellung von Haut löst Andreas Flügel dabei mit einer reichhaltigen Farbpalette, die er bunt modelliert. Rosa Töne werden kontrastreich mit komplementärem Grün, farbigen Grau- und Gelbtönen eingesetzt.

Bilder mit der alleinigen Darstellung von Architektur sind eine weitere Gruppe im Werk von Andreas Flügel. Stadtansichten namenloser Gebäude setzt er aus einer deutlichen Entfernung ins Bild. Der Bildaufbau nimmt die Struktur und das Raster der Bauten auf und verstärkt es unmerklich.

"Crossover" wurde am Freitag, dem 12.02.2016 eröffnet.

Die Ausstellung kann bis Ende 2016 werktags von 10 bis 17 Uhr in den Kanzleiräumen von audalis besichtigt werden.
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2 Kommentare
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 14.02.2016 | 20:26  
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Bettina Brökelschen aus Dortmund-City | 15.02.2016 | 09:53  
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