Kunst gegen Verstümmelung

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Antje Clara Bücker: Blick hinter den Schleier (Foto: Tabu e.V.)

Weibliche Genitalverstümmelung, in der Fachsprache FGM (Female Genital Mutilation) ist ein jahrtausendealtes grausames Ritual, das besonders in Afrika noch praktiziert wird.

Bei den schweren Eingriffen untern schlimmsten Bedingungen sterben immer noch viele Mädchen, die die überleben haben ihr Leben lang mit gynäkologischen Problemen zu kämpfen.

Der Dortmunder Verein Tabu e.V. setzt sich gegen FGM ein und hat jetzt in einer einzigartigen Ausstellung Bilder und Kunstwerke von Künstlern zusammengestellt, sie sich in ihren Arbeiten mit der Genitalen Verstümmelung besonders von Mädchen auseinander gesetzt haben.

Die Ausstellung unter dem Titel "You and Tabu with Art against FGM" ist bis zum 15. September im ehemaligen Museum am Ostwall 7 zu sehen. Die Ausstellung, die auch zehn Leihgaben verschiedener afrikanischer Künstler zeigt, ist dienstags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Kunstwerke stehen zum Verkauf, ein Teil des Erlöses geht an den Verein Tabu e.V. Die beiden beteiligten Künstlerinnen Annette Göke und Rita-Maria Schwalgin bieten am kommenden Wochenende (17. und 18. August) Führungen durch die Ausstellung an.

Anette Göke führt am Samstag um 13, 15 und 17 Uhr Gruppen durch das Museum, Rita-Maria Schwalgin am Sonntag zu den gleichen Zeiten.
Unter  72 98 143 können auch Führungen und die Öffnung des Museums zu anderen Zeiten abgesprochen werden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Webseite des Verein www.verein-tabu.de.
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