Kunst im Laubengang des Rombergparks: Gine Selle auf Forschungsreise im Aquarium

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Künstlerin Gine Selle in ihrer Installation in den Laubengängen des Botanischen Gartens Rombergpark. (Foto: Klinke)
Die Laubengänge im Rombergpark haben sich in ein Kunst-Aquarium verwandelt. Künstlerin Gine Selle nimmt Besucher mit auf eine Forschungsreise durch unberechenbare Wildnis und urbanisiertes Wasser.


Ihre Ausstellung „Die Zone oder Die Urbanisierung des Wassers“ ist mindestens zwei Monate in den Laubengängen im Botanischen Garten Rombergpark zu sehen.
Die Ausstellung besteht aus rund 60 Motiven, gedruckt auf 1,70 Meter hohe wetter- und reißfeste LKW-Plane. Zu sehen sind Collagen aus inszenierten Unterwasserfotografien, mit gezeichneten Phantasie-Mikroorganismen.

Die Foto-Aufnahmen entstanden in der Umgebung des Attersees im Salzburger Land sowie auf dem Schultenhof. Das Projekt entstand im Auftrag der Stadt Dortmund und mit Unterstützung des Rombergparks sowie der Freunde & Förderer des BGR e.V. Die Laubengänge liegen in rund 700 Metern Entfernung vom Torhaus Rombergpark.

In „Die Zone“ stößt der Besucher auf unberechenbare Wildnis und verwachsene Biotope. Großflächige Motive, Collagen aus Unterwasseraufnahmen, Insekten und Spielzeugtieren, kombiniert mit phantastischen, überdimensionierten Mikroorganismen – bilden die eine Hälfte des Kunstaquariums.

Im anderen Teil des Laubengangs wird der Besucher freundlich begrüßt: „Willkommen im urbanisierten Wasser!“ Hier tummeln sich Nutztiere, Architektur- und Technikelemente: Rinder, Schweine, Hühner und Ziegen starren den Besucher durch Zäune und Beton an, Lkw ziehen vorbei.

Gine Selle ist bildende Künstlerin und Autorin. Nach einer Lithografenausbildung absolvierte sie ein Studium zur Objekt-Designerin an der FH Dortmund. Sie lebt in Dortmund und im Bayerischen Wald.
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