Mayday wird 25 Jahre alt

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Über 50 DJs und LiveActs zeigen bei der diesjährigen Mayday auf den fünf Floors die komplette Bandbreite elektronischer Musik. (Foto: Mayday)
 
Im letzten Jahr wurden 350 Tonnen der modernsten Licht-, LED-, Laser-, Video- und Soundtechnik auf über 20000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche verbaut. (Foto: Mayday)

Vom Szeneevent bis zur Massenveranstaltung: 6000 Menschen feierten 1991 die erste Mayday in Berlin. 25 Jahre später werden zu Mayday „Twenty Five“ über 20000 Besucher in den Westfalenhallen zum Rave in den Mai erwartet.

Über 50 internationale Top-Künstler der elektronischen Musikszene wie Robin Schulz, Sven Väth, Jeff Mills, R3HAB oder Showtek spielen am 30. April zum Rave in den Mai auf einem der fünf Floors. Ein Highlight wird der „Twenty Dome“ sein, mit vielen DJs aus den Anfangsjahren, zum Beispiel Lenny Dee, Tanith, Ravers Nature oder Hardfloor.

Dabei steht hinter der Geschichte des Mayday eine Rettungsaktion: Berlin, Dezember 1991: Der Jugendradiosender „DT64“ steht vor dem Aus. Die noch junge Technoszene ist geschockt. Damals gehörte der Sender zu den ersten, die Techno-Musik spielen. Szeneaktivisten organisieren eine Rettungsparty mit dem Hilferuf: „Mayday, Mayday“. Der erste große Rave in Deutschland entsteht, und die Mayday wird in der Folge zur Pflichtveranstaltung einer ganzen Generation.

Bereits 1993 erfolgt der Umzug nach Dortmund: In der Westfalenhalle raven 16000 Besucher. Auf der Bühne stehen Acts wie The Prodigy und Moby. Elektronische Musik ist nicht nur ein Trend, sondern entwickelt sich zur prägenden Jugendkultur der 90er. In den folgenden Jahren wächst die Mayday weiter.

Zusätzlich zur „Arena“ entstehen neue Floors für Techno, House und die „Harder Styles“. Die Besucherzahlen klettern auf ein Rekordhoch: 27000 Besucher beim 20-jährigen Jubiläum 2011.

Über 50 DJs und LiveActs zeigen bei der diesjährigen Mayday auf den fünf Floors die komplette Bandbreite elektronischer Musik. Mit R3HAB, Showtek und Blasterjaxx legen gleich drei holländische Superstars auf. Laut DJ Mag, einem international führenden Magazin der Dance-Szene, gehören alle drei zu den Top 50 der weltweit besten DJs. Mit Robin Schulz, Gestört aber GeiL und Moguai stehen die deutschen DJ-Stars dem in nichts nach. Gerade Robin Schulz hat in den letzten zwei Jahren eine senkrechte Karriere hingelegt, mit unzähligen Hits und Auszeichnungen.

Techno findet derzeit deutlich weniger im Mainstream statt. Trotzdem oder gerade deswegen genießt das Genre eine sehr hohe Beliebtheit in der Szene. Berühmt ist die Mayday für die beeindruckende Showproduktion. Ob riesige LED-Flächen oder bewegliche Kinetic-Konstruktionen: Die Designer entwerfen jedes Jahr neue Konzepte. Im letzten Jahr wurden 350 Tonnen der modernsten Licht-, LED-, Laser-, Video- und Soundtechnik auf über 20000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche verbaut. Zum 25-jährigen Jubiläum am 30. April soll es auf keinen Fall weniger sein.

Tickets gibt es versandkostenfrei unter mayday.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Eintrittskarte gilt in allen VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRR-Raum. Weitere Infos unter vrr.de.

Infos:

MAYDAY „Twenty Five“
Samstag, 30. April
19 bis 9 Uhr
Westfalenhallen
Konzept: „Die Mutter aller Raves“: Die größte und traditionsreichste deutsche Indoor-Veranstaltung für elektronische Musik
LineUp: Über 50 (inter-)nationale Headliner auf fünf verschiedenen Floors
Eintrittspreis: Vorverkauf 58 Euro, Abendkasse 68 Euro
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