Mukkefux: Musik aus der Kulturfabrik

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"Addicted to Machines" ist nur eine der über 50 Bands, die in der Räumen des Musik- und Kulturzentrums in der Güntherstraße proben. ADM ist beim Mukkefux-Festival im FZW am 30. November dabei (Foto: Polichronis Moutevelidis)
 
Mike Zero stellt beim Festival im FZW gleich seine neue CD vor (Foto: Dietmar Wäsche)

In der an Ateliers und Proberäumen nicht gerade reichen Stadt Dortmund ist das MUK an der Güntherstraße schon etwas Besonderes.

Bildende Künstler und Musiker haben in dem ehemaligen Gewerbekomplex eine Heimat gefunden. Und das zu komfortablen Bedingungen: Die Räume sind trocken und warm, ein Hausmeister sorgt für Ordnung Besonders für Musiker sind die Proberäume ein Volltreffer. Im letzten Jahr stellten sich beim Festival „Mukkefux“ im FZW erstmals Musiker und Bands vor, die alle im MUK beheimatet sind – einzigartig in der Festivalwelt. Mit rund 200 Gästen ein Erfolg, der dieses Jahr wiederholt wird.

Am Samstag, 30. November geht Mukkefux im FZW in die nächste Runde: Mit zwölf Acts zwischen Alternative, Punk und Metal, hinzu kommen Ausflüge in Grenzbereiche und Kunstvorführungen. Wie im letzten Jahr wird auch aktuell das Programm auf zwei Bühnen gesplittet, dieses Mal jedoch sollen die Bühnen besser voneinander getrennt werden. Auf das Publikum wartet ein Programm, das von 18.30 Uhr an bis tief in die Nacht durchrockt.

Die Bands des Abends: Mike Zero wird seinen Auftritt mit einem CD-Release kombinieren. Darüber hinaus gibt es Musik von Nepomuk, The Gasoliners, Addicted to Machines, Dieselknecht, Katzenköter, Impressure, Daily Thompson und als einzigartige Musikdarbietung N/O/M geben. Auch conGusto und Flamenco la Martina werden wieder dabei sein. DJ Steve, DJ K und DJ B werden schließlich die Nacht zum Tage machen. Und die Kunst von im Haus ansässigen Künstlern wird es in diesem Jahr nicht nur auf dem Plakat zu sehen geben. Ein Projekt mit Wladimir Kalistratow ist ebenfalls in der Planung.


Über das Haus:

Das Dortmunder Musik- und Kulturzentrum an der Güntherstraße, kurz MUK genannt, bietet seit über 15 Jahren Künstlern, Musikern und verschiedenen Kulturinitiativen den Raum für ihre kreativen Tätigkeiten. Hinter der nüchternen Fassade eines ehemaligen Gewerbekomplexes befindet sich eine „Kulturfabrik“, in der es Büroräume für kulturschaffende Vereine, Ateliers für bildende Künstler und Proberäume für Musiker, insbesondere aus dem Bereich des Rock gibt.

Im vorderen Haupthaus sind Büros für Vereine und Organisationen untergebracht, darunter sind auch überregional bekannte Institutionen, etwa die Kultur Kooperative Ruhr, die popmodern Veranstaltungs GmbH oder der Musikverlag BTM und das Musiklabel "hands". Von hier aus werden stadt- und landesweit Kunstausstellungen, kulturpädagogische Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Musikfestivals wie beispielsweise das "Juicy Beats"- Festival organisiert.

Im „Nachbarschaftsraum“ finden täglich kulturelle Angebote statt. Unter anderem bietet er Platz für die Tanzbar „Mona und Lisa“.
In acht großzügig angelegten Ateliers arbeiten Dortmunder Künstler. Außerdem gibt es ein Flamenco-Tanzstudio und das Museum am Ostwall hat dort eine Restaurationswerkstatt.

Hauptsächlich im Kellergeschoss gibt es 26 schallisolierte Proberäume, die von über 50 lokalen Bands genutzt werden. Hier treffen sich Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen, von Coverbands über Rock, Pop, Metal und Punk bis hin zu exotischeren Stilrichtungen wie Hardcore oder Industrial. Ein weiterer Probenraum steht dem Verein ProJazz und der Musikerinneninitiative Macadames zur Verfügung.

Vor drei Jahren übernahm der Verein zur Förderung des Musik- und Kulturzentrums, MUK e.V. die Selbstverwaltung des Hauses. Der Verein kümmert sich vorrangig um die verwaltungstechnischen Angelegenheiten. Die Stadt Dortmund ist zwar weiterhin Eigentümerin des Gebäudes, sämtliche das Haus betreffende Anliegen können so aber mit einer direkteren Absprache zu den Mietern geklärt werden.

Um wirklich alle Anliegen der im Haus vertretenen unterschiedlichen Nutzergruppen ansprechen zu können, ist der Verein paritätisch aufgebaut, von jeder der drei großen Nutzergruppen Büros, Ateliers und Proberäume sitzen drei Vertreter im Verein, die gemeinsam einen Vorstand wählen.
Der Verein setzt sich auch für die Förderung der im Haus ansässigen Künstler und Kulturschaffenden ein und will sowohl den Bekanntheitsgrad des Hauses, als auch den der hiesigen Künstler und Kulturschaffenden stärken.
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