Noch mehr Spielspaß am Keuning-Haus

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Rund um das Keuning-Haus spielt sich bald noch mehr ab. (Foto: Stadt)
Dortmund: Dietrich-Keuning-Haus |

Dem Dietrich-Keuning-Haus fehlt eine geeignete Außen-Spielfläche: Bislang können Kinder und Jugendliche im kinderreichsten Stadtteil rund um Dortmunds größtes stadtteilorientiertes Veranstaltungs- und Begegnungszentrum nicht ungestört und unbeaufsichtigt spielen. Daher soll der Außenbereich mit einer möglichst großen Auswahl an Spiel- und Sportflächen sowie Ruhe-Inseln neu gestaltet und auch gesichert werden.

Dortmund. Der Verwaltungsvorstand beschloss heute, das Konzept zur Umgestaltung in die politischen Gremien zu geben. Die Kosten von voraussichtlich 403 000 Euro kommen aus dem Vermögensmittelplan der Kulturbetriebe und führen nicht zu einer Ausweitung des städtischen Haushalts. Kinder und Jugendliche wurden in die Planung eingebunden und werden vor der Umsetzung angemessen beteiligt, so dass ihre Interessen und Bedürfnisse berücksichtigt sind.

Neue Zielgruppen

Bislang sind im Außenbereich weder Spielgeräte noch Sportmöglichkeiten oder Rückzugsbereiche vorhanden. Ziele der Umgestaltung sind, das Haus mit seinem kriminalitätsbelasteten Umfeld für neue Zielgruppen und für die Zusammenarbeit mit neuen Partnern und Trägern zu öffnen und für Kinder und Jugendliche in der Nordstadt nachhaltig attraktivere Angebote zu schaffen.
Der Entwurf im Detail:
Vor dem bestehenden Kinderbereich soll eine klar abgegrenzte kleine Multifunktionsspielfläche installiert werden. Sie kann für diverse Ballsportarten und Gruppenspiele genutzt werden. Zusätzlich ist ein (Spiel-)Platz für einen Fahrzeug-Parcours, für „Hüpfkästchen“ und Großspielgeräte geplant. Außerdem soll Platz für mobile Tische und Bänke für Picknicks, Spiel- und Kreativangebote eingeplant werden.
Die größere Außenfläche vor dem Jugendbereich bietet Raum für einen großen Multifunktionssportplatz mit Möglichkeiten für Fußball-, Basketball-, Volleyball- oder Badmintonspiele. Er könnte auch als Trainingsgelände u. a. von Straßenfußballteams und für Spiele der Dortmunder Fußball-Liga „Buntkicktgut“ genutzt werden. Neben dem Sportplatz sollen auf diesem Gelände Ruhezonen, Tischtennisplatte und weitere Spielraumelemente untergebracht werden.
Eine Kletterwand rundet das neue Konzept ab. Pädagogisch angeleitetes und gesichertes Klettern fördert nicht nur körperliche Fähigkeiten, sondern unterstützt auch Sozialkompetenzen, baut Ängste ab und bewirkt einen maßvolleren Umgang mit der eigenen Risikobereitschaft. Als Lager für mobile Spielgeräte, Kinderfahrzeuge und Möbel soll der auf dem Gelände zentral gelegene (Müll-)Container umfunktioniert werden.

Neue Spielflächen

Die angrenzenden Kindertagesstätten der FABIDO könnten die entstehenden Spielflächen mit nutzen. Der Entwurf sieht vor, dass Flächen als Veranstaltungsort erhalten bleiben und der Spielbereich naturnah bleibt.
Um den spielenden Kindern und Jugendlichen einen geschützten Rahmen zu bieten, wird das Gelände durch zwei herausnehmbare Tore gesichert, ähnlich wie bei Tageseinrichtungen, Schulen und Jugendfreizeitstätten. Der Zugang vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Leopoldstraße und zur Leopoldstraße, also um das Nordbad herum, bleibt weiterhin geöffnet. Die Sicherung des Geländes steigert nicht nur die Attraktivität, sondern ermöglich auch weitere Angebote im Außenbereich. So sind dort auch Konzerte möglich.
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