ROCK AROUND THE WALL - ROCKGESCHICHTEN (TEIL 1 - KEITH MOON)

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Keith Moon brachte Showeinlagen in die Schlagzeug-Welt. Nach den Konzerten mit The Who zerstörte er häufig sein Instrument. Das glich schon einem Ritual. (Foto: Carl van der Walle)
Schlagzeuger stehen oder sitzen ja oft im Hintergrund, hinter Sänger, Gitarristen, Bassisten. Die Show machen andere, nur nicht der Schlagzeuger.

Keith Moon jedoch gehörte zu der Sorte Schlagzeuger, die sich in den Vordergrund spielten. Zum einen durch sein extrem schnelles, dynamisches Spiel für die Musikgruppe The Who. Moon katapultierte das Schlagzeug nach vorne, machte das Schlagzeug zum Soloinstrument in der Rockszene. Nach fast jedem Konzert zertrümmerte sein Instrument noch auf der Bühne. Das gehörte zum Ritual, das sonst ja nur den Gitarristen vorbehalten war.

Moon spielte zu Beginn seiner Karriere nahezu ohne Hi-Hat, die energisch durchgetretene Doppel-Fußtrommel oder der üppige Double-Bass wurde Moons Markenzeichen.

Zum anderen sorgte der Witzbold auch abseits der Bühne für Schlagzeilen, indem er im Vollsuff Hotelzimmer verwüstete. Somit hieß er oft nach seinem Spitznamen "Moon, The Loon".

Um von der Alkoholsucht loszukommen nahm er ein Beruhigungsmittel namens Heminevrin. An einer Überdosis starb er 1978 im Alter von 32 Jahren. In Mayfair (London) wurde er eingeäschert.

Keith Moon ist auf einem Foto von Carl van der Walle im Museum am Ostwall zu bestaunen. Das Foto entstand 1971 bei einer Session im The Bumpers Club in London.

Auch in der letzten Woche werden noche neue Fotos hinzukommen. Ein Besuch lohnt sich also immer wieder.

Die Ausstellung "Rock Around The Wall" im alten Museum am Ostwall 7 geht noch bis 31.10.2015. Miitwoch bis Sonntag 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Organisatoren Carl van der Walle und Thilo Kortmann sind mit der Besucherresonanz sehr zufrieden.

Weitere Infos unter Whats The Story Morning Glory? Kortmanns Online-Zeitung
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