ROCK AROUND THE WALL - ROCKGESCHICHTEN (TEIL 3 - BOB DYLAN)

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Bob Dylan - Ikone der Protestbewegung. (Foto: Carl van der Walle)
Für Fotograf Carl van der Walle und Künstler Willi Thomczyk ist er ein Held. Ein Musiker, der seit über 50 Jahren, durch die Lande und über Bühnen tourt. Ein Künstler, der seit den 90er Jahren immer wieder mit dem Literaturnobelpreis in Verbindung gebracht wird. Momentan ist er wieder auf Deutschland-Tour. Am 10.11.2015 tritt Robert Allen Zimmermann (so sein eigentlicher Name) in der Electric Mitsubishi Hall in Düsseldorf auf. Künstlername: Bob Dylan, 1941 geboren in Duluth (Minnesota).

1961 trampt Dylan nach New York, um sein Vorbild Woody Guthrie zu treffen. Danach tingelt Dylan durch die kleinen Clubs und Cafés, um sich seinen kargen Lohn zu erspielen. 1962 bekommt Dylan aus heiterem Himmel einen Columbia-Plattenvertrag, wegen seiner unothodoxen Gitarrentechnik, seiner Stimme und den tiefgründigen Texte. Columbia nimmt mit Dylan zum ersten Mal einen Folksänger unter Vertrag.

Songs wie "Blowin' In The Wind" werden Hymnen der Protestbewegung. Dylan wird von Presse und Fans zu deren Ikone sowie Propheten hochstilisiert.

Nur Dylan sah und sieht sich bis heute nicht in dieser Rolle.

2008 gab es dann endlich einen Preis, der lange schon von Kritikern und Fans gefordert wurde. Zwar nicht den Nobelpreis, sondern den amerikanischen Pulitzer-Preis. Laut Jury für "lyrische Kompositionen von außerordentlicher poetischer Ausdruckskraft."
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