"Schwarz/Weiß und ein bisschen Buntes"

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Kohlezeichnungen und abstrakte Acrylmalerei von Bettina Brökelschen
Ausstellung vom 24.05.2016 bis 05.07.2016
Die Ausstellung ist dienstags bis freitags zwischen 10 und 19 Uhr und samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr kostenlos in der Artothek zu sehen.

Eine Auswahl von Kohlezeichnungen und abstrakter Acrylmalerei zeigt Bettina Brökelschen in ihrer Ausstellung „Schwarz/weiß und ein bisschen Buntes“ in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek. Vielen Dortmunder Bewohnerinnen und Bewohnern ist gar nicht bekannt, dass in der Artothek Kunst ausgeliehen werden kann, wie Bücher in der Bibliothek.

Bettina Brökelschen ist eine der bekanntesten Dortmunder Künstlerinnen und seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Ausstellungen vertreten. Sie illustrierte zudem mehrere Bücher, gestaltete Buch-Cover und setzt sich mit ihrer Kunst großzügig für Hilfeprojekte ein.
Eröffnet wurde die außerordentlich gut besuchte Ausstellung am Dienstag, den 24.05.2016 um 18.00 Uhr durch Jutta Geißler-Hehlke, der ehemaligen Leiterin der Mitternachtsmission. Die Mitternachtsmission wird von Bettina Brökelschen unterstützt, z.B. im letzten Jahr durch die Spende eines Bildes und den Entwurf einer Weihnachtskarte.

An Bettina Brökelschen überrascht immer wieder die breite Palette ihrer Kunst. Hier in der Artothek sieht man feine Schwarz-Weiß-Zeichnungen von weltbekannten Musikern, Schauspielern und Sängerinnen. Zum Beispiel eine absolut fantastische Maria Callas, die auch das Verletzliche des großen Opernstars zeigt und eine ausdrucksstarke Marlene Dietrich, umrahmt von berühmten Musikern, bei denen durch die Körperhaltung das "Jazz-Feeling" sofort rüberspringt. Zarte Ballettszenen, die trotzdem Strenge, Disziplin und Einsamkeit herausstellen.
Die bunten gegenständlichen Acrylmalereien, die häufig Dortmunder Szenen zeigen, gehören immer zu den Lieblingsstücken der Ausstellungsbesucher. Die liebevoll ausgewählten Motive und Farben begeistern für das Stadtleben und wirken sich stimmungsaufhellend auf die Betrachter aus. Die abstrakten Bilder in Acryl dagegen regen zum Nachdenken über eigene, auch düstere Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen an. Alle Werke sind in ihrer Unterschiedlichkeit eindringlich und berührend.

Die Lesung der feinen, gemeinen Kurzgeschichte "Die Sammlerin" (muss man lesen!!!) von Gabriella Wollenhaupt, Autorin und selbst bekannte Malerin von außergewöhnlichen Bildern mit eigenem Stil, hat die Besucher erheitert, aber auch erschreckt und beeindruckt. Auch hier schlossen sich Nachfragen und spannende Diskussionen an.

Eine unbedingt empfehlenswerte Ausstellung, zu der man die Artothek nur beglückwünschen kann.

Foto: Rita-Maria Schwalgin
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