Umbau für Museum

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(Foto: Thomas Weber)
Voraussichtlich im Dezember 2016 will die Stadt mit dem Umbau des Alten Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW beginnen. In seiner Dezembersitzung wird der Rat der Stadt über die Gremienvorlage entscheiden.

Das Archiv soll dazu dienen, das architektonische, städtebauliche und ingenieurtechnische Schaffen im Land zu dokumentieren, wissenschaftlich zu bearbeiten und in der Öffentlichkeit darzustellen. Ein Grundstock aus über 60 Nachlässen namhafter Architekten und Bauingenieuren steht hierfür bereits bereit.

Er umfasst Zeichnungen, Modelle, Briefe, Akten, Foto- und Filmmaterial sowie Unterlagen u.a. von Harald Deilmann, Josef Paul Kleihues, Stefan Polónyi und Josef Franke. Eine umfangreiche Fachbibliothek ist ebenfalls Bestandteil des Konzeptes. Der Lichthof des früheren Museums soll weiter als Veranstaltungssaal genutzt werden.

Die Trägerschaft des Baukunstarchivs übernimmt eine gemeinnützige Betreibergesellschaft. Partner sind die Architektenkammer NRW, die Stiftung Deutscher Architekten, die Ingenieurkammer-Bau NRW sowie der Förderverein Baukunstarchiv.

Die Kosten für den Umbau werden auf rund 3,5 Millionen Euro geschätzt. Die zu 90 Prozent geförderte Maßnahme wird realisiert vorbehaltlich der Zusagen des Landes NRW.
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