Vom langen Hafenspaziergang

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Der Kranken machte seinem namen im Alten Hafenamt alle Ehre. (Foto: Schmitz)

Kunst im Keller, Musik im Blücherpark und das Alte Hafenamt in den Fängen einer riesigen Krake: Der Hafenspaziergang bot am Samstag so manche Überraschung. Und das mit dem Rad war ein guter Tipp der 35 Veranstalter, denn sie stellten 63 Veranstaltungen zwischen Schillerstraße und Sunderweg auf die Beine.

Und eins der beliebtesten Fotomotive war sicherlich der Kranken, dessen Arme aus den Fenstern der gleichnamigen Werbeagentur im Alten Hafenamt ragten. Hinterm Hafenamt wurde zu sanften Klängen im Liegestuhl gechillt und im Tyde Hochzeit gefeiert. Gleich nebenan hoben die Besucher ab: Im SAZ stiegen Wagemutige ins Kunstwerk, um unter der Hallendecke Videos zu erleben. Jede Menge zu sehen gab es aber auch auf der anderen Seite des Hafenbeckens.

Im Rock'away beat Hafenschnaps kosten

Im Rock'away Beat an der Gneisenaustraße kosteten Dortmunder Hafenlikör, probierten auf der Straße der Vielfalt afrikanische und alevitische Köstlichkeiten, bevor sie bei Herrn Walter im Sand strandeten. Hier warteten die Evil Flames erst den Schauer ab, bevor sie über der Theke mit einer Feuershow das Publikum in ihren Bann zogen.

Caritas nennt Fluchtgründe

Gleich nebenan informierte die Caritas mit Flüchtlingen über die Gründe, die Menschen in die Flucht treiben und luden zum Luftballonwettbewerb ein. Wunderschöne Songs gab's auf der Bühne des Projektspeichers, das Export lud zu Kunst und bei den Falken hatten die Kinder jede Menge Spaß. dazu gab's Konzerte und Führungen und viele Nordstadt-Projekte stellten sich vor. Ein Tag, der bewies, dass es gute Gründe gibt; einen Samstag, nicht nur zum Hafenspaziergang ins Viertel zu kommen.
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