„Was siehst Du?“ Ausstellung im Café Plus

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Das Cafe im "Gnadenort 3-5" (Foto: Café Plus)
Dortmund: Café Plus | Die neue Ausstellung im Café Plus, Gnadenort 3-5 regt buchstäblich zum Sehen, Nachdenken, Reflektieren an. Der Titel steht für eine konzeptionelle Ausstellung mit einem musikalisch – optischen Auftakt bei der Vernissage. „Der Geist von Boris Gott“ und Rita-Maria Schwalgin werden jeweils mit ihren künstlerischen Mitteln den Blick speziell auf „ihren“ Stadtteil – die Nordstadt – richten. Freitag, den 3. Februar um 18 Uhr wird der Musiker „Boris Gott“ nach seiner Pause erstmalig mit alten und neuen Liedern Licht in das Dunkel der modernen Existenz bringt und eine ganz eigene Sicht auf das Leben in der Nordstadt geben. Gesucht wird der kreative Dialog zwischen gesungenem Text und bildender Kunst und wird Auftakt einer kleinen Diskussion bei der Eröffnung sein.

Die Dortmunder Künstlerin Rita-Maria Schwalgin präsentiert ganz bewusst keine „typische“ Kunst, sondern hat sich auf den besonderen Ort eingelassen. Sie setzt erste Impulse, weckt Neugier und verspricht: die Besucher*innen werden Spannendes entdecken. Geschichten und Blickwinkel, Urteile – Vorurteile, altes Neues – neues Altes.

Während der einmonatigen Ausstellungsdauer plant Rita-Maria Schwalgin eine Fortführung ihrer Passantenfotoaktion in der City und wird die neuen Fotos am Schluss im Café ebenfalls zeigen.

„Was siehst Du?“

Der kurze Satz war Ausgangspunkt einer Fotoaktion mit Passanten. Dem Aufruf „Was siehst Du?“ folgte die Bitte: „Zeig mir – was dir hier im Moment wichtig ist.“ Der Mensch mit „seinem Motiv“.

Logisches Folgeprojekt: Auf DIN A4 großen Blättern sammelte Schwalgin die Übersetzung dieser drei Worte. Mittlerweile hat sie 47 Sprachen und Dialekte, die sie auf der Straße der Nordstadt und in ihrem Atelier, der Kunstdomäne, fand. Natürlich freut sie sich über neue….

Verblüffend ihre Reihe „My work“, wo sicher die Cafébesucher die unterschiedlichen Inhalte der quasi konservierten Alltagsfragmente amüsiert betrachten werden. Beispiele der Materialcollagen: „pausieren“ mit Kaffee über Tee bis Zucker oder „Top secret“ mit geschredderter Steuererklärung.

Es sind typische Arbeiten für Schwalgin. Immer wieder interessiert sie, was andere Denken. Sei es wie hier als Installation oder auf ihren Fotografien. So wie sie den Fokus setzt, verschiebt sie Blickwinkel und Perspektiven, regt an, Bekanntes zu hinterfragen, Vorurteile ab zu bauen.

www.cafeplus-dortmund.de
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