Bombenabwürfe im Zweiten Weltkrieg - Opfermythos Dresden und Würdigung des Ruhrgebiets

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Dortmund: Innenstadt-West | Der Zusammenhang zwischen dem Phänomen des Erscheinens der PEGIDA in Dresden und dem Gedenken an die Opfer der Bombennacht vom 13.02.1945 in Dresden liegt auf der Hand, beide Themen beziehen sich a) auf Dresden und b) wird insbeondere von den Dresdenern beklagt, dass eben Dresden überproportional deutlich geschädigt wurde bzw. wird. Das ist der offensichtliche Zusammenhang, der dann eben auch im weiteren Zusammenhang mit dem kultivierten Opfermythos DRESDENS immer und deutlich zu Tage tritt. In fast jedem Geschichtsbuch wird das sog. "Elbflorenz" und dessen - militärisch gesehen zu diesem Zeitpunkt ohnehin zweifelhaft bis sinnlose Zerstörung erwähnt - und in fast jeder HISTORY-Sendung von Guido Knopp kommt Dresden überproportional häufig vor, während das Ruhrgebiet oder insbesondere namentlich auch Dortmund, wenn überhaupt nur am Rande oder gar nicht erwähnt werden. Ich setze mich als Pazifist und LINKER fast wissenschaftlich mit diesem Thema auseinander und bemühe mich um so etwas wie "Objektivität". Es geht nicht darum einen Wettbewerb loszutreten, wer "mehr auf`s Maul" bekommen hat und wie ungerecht und schlimm das Alles war; das haben wir zweifellos der braunen Mischpoke und deren Mitläufern zu "verdanken", sondern es geht um die AUSREICHENDE Würdigung der Geschichte des Ruhrgebiets und insbesondere auch um die der Stadt Dortmund im Zweiten Weltkrieg. Es ist FAKT, dass in der Öffentlichkeit und in den Medien das Ruhrgebiet und insbesondere dessen AUSREICHENDE Würdigung im Zweiten Weltkrieg auch noch bis in die Gegenwart völlig unzureichend ist. Ich kämpfe als Dortmunder nicht gegen Dresden, sondern für eine ausreichende Würdigung auch meiner Heimatstadt in den historischen Kontexten, in den Zusammenhängen und Abhängigkeiten und will das in den Medien dann auch bitte ausreichend berücksichtigt wissen - und bitte noch einmal ganz klar nur den Blick auf die FAKTEN richten, dann erübrigen sich alle Beschwichtigungen, Provokationen etc. pp. , denn selbstverständlich ist die gemessene Anzahl an abgeworfenen Tonnen der Bombenlast EIN Kriterium, welches zu leugnen eine Beleidgung ALLER Opfer ist. Ursächlich zu verantworten, ohne wenn und aber, haben ausschließlich nur wir Deutsche dieses Leid und sonst niemand! Dortmund, 08.02.15, Michael Siebert
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