Chronik eines angekündigten Amok-Laufs - Ruhestörungen - Adlerstrasse in Dortmund

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  Dortmund: Innenstadt-West | In den letzten Monaten habe ich zu diesem Thema - leider - bereits zwei Artikel auf dieser Plattform veröffentlicht. Was ist dabei subjektives Empfinden und was ist objektiv messbar, nachprüfbar und somit auch vom Gesetz her geschützt und geregelt? Das Argument, dass ich nun mal in der Stadt und nicht auf dem Lande wohne, ist nicht zu entkräften, weil objektiv und unstrittig, weil unter anderem auch gar nicht von mir in die Diskussion gebracht, richtig. Es ist aber auch richtig, dass es Gesetze, Sitten, Normen, Regeln gibt, die ein Ausufern einer somit unzumutbaren Entwicklung einer Geräuschkulisse, hier und da schwerpunktmäßig insbesondere des Nachts in der Zeit von 22 bis 7 Uhr, über das sog. gewöhnliche und somit auch erträgliche Mass, vernünftigerweise beschränken, wenn nicht gar verhindern sollen. Mit Sicherheit bin ich nach Rücksprache mit diversen Nachbarn aus meiner "Favela" nicht der Einzige, dessen Befindlichkeiten offensichtlich vorsätzlich nicht ausreichend berücksichtigt werden, insofern verbiete ich mir hier von vornherein von angeblichem Querulantentum oder Zuspitzungen die Rede sein zu lassen. Dies ist nämlich auch ein beliebtes Vorgehen derjenigen "Pseudo-Toleranten", die uns Betroffene beschwichtigen, wenn nicht gar provozieren wollen. Oft kommt dann auch noch der Hinweis, man könne ja auch wegziehen! Nicht, dass dieser Vorschlag unannehmbar ist, weil aus verschiedenen Gründen oft nicht durchführbar, sei es, weil man sich mit seinem Kiez verbunden fühlt oder aus wirtschaftlichen Gründen einen Umzug nicht erlauben kann oder schlichtweg der Gedanke, dass es ja auch grundsätzlich möglich und letztlich nicht unwahrscheinlich ist, vom "Regen in die Traufe" zu wechseln. Kurzum, dies ist nicht die angestrebte Lösung! Selbstmord, Fenster permanent geschlossen halten oder Ohrenstöpsel sind aber auch keine Lösung. Grundsätzlich und absolut geht es aber nicht darum, dass sich die objektiv Leidenden erklären und rechtfertigen müssen, sondern, dass die Ruhestörer endlich Einsicht zeigen und ihr Verhalten sozial anpassen und wenn dies nicht geschieht, dass die Ordnungshüter entsprechend konsequent für Ruhe und Ordnung sorgen. Hier liegt das nächste Problem. Die Polizei ist angeblich oft überfordert und erscheint wenn überhaupt, zu spät oder auch gar nicht! Ich habe zwischenzeitlich hier in der Adlerstrasse alle Phänomene hinreichend erlebt und behaupte in diesem hier konkret vorliegendem Einzelfall; OPA ERZÄHLT VOM KRIECH! Mittlerweile fürchte ich tatsächlich die Wochenenden, weil dann permanent Parties angesagt sind, bei denen es oft erst nach Mitternacht so richtig los geht. Die Rede ist von extrem lauter Musik! Nachtschwärmer, die unter den Fenstern stehen bleiben, lauthals grölen, pfeifen, jubeln, schreien etc. pp. - und es sind nicht vereinzelte Nachtschwärmer, nein! - es sind Gruppen von oft auch bis zu fünfzig Personen, von denen dann noch einige an die Hauswände urinieren und im Falle einer Zurechtweisung durch meine Person, indem ich sie aus dem Fenster heraus um Ruhe und Ordnung bitte, auch noch mit Gewalt bedroht werde! Hinzu kommen dann noch viele Autofahrer, die wie die Geisteskranken hier durch die angeblich verkehrsberuhigte Zone donnern oder auch mal ihren Wagen stundenlang im Leerlauf lassen und genüsslich möglicherweise bei einer "Tüte Gras" Musik hören. Was ist Toleranz? Ich verlange wirklich nicht viel, einfach nur gegenseitige Rücksichtnahme!! Ich will den Leser nicht mit meinen Erlebnissen überstrapazieren, nur soviel, er kann mir glauben, dass es hier von einer Störung zur nächsten kommt, wie am Fließband, so dass insbesondere nachts keine wirkliche Ruhe einkehrt - und was die Geräuschkulisse am Tage betrifft, so kann ich nur sagen, dass die Nacht der enstprechende Vorbote ist. Kirchengeläut, Presslufthammer, Strassenlärm, Müllabfuhr.. das hält der stärkste Seemann nicht aus!!
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