DB setzt ICE-Flotte im Werk Dortmund per Spezialbehandlung auf Neustart

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Die Arbeiten werden im Dreischichtbetrieb auch an Wochenenden und Feiertagen ausgeführt. Hier die Grundreinigung eines ICE-Wagens von innen. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: DB Werk Fernverkehr |

Pünktlich zum Start in den Frühling hat die Deutsche Bahn (DB) ihr Programm "Reset" (auf deutsch: Neustart) gestartet. Im ersten Schritt erhalten die ICE-Züge bis Mitte Juni in den DB-eigenen Werken - unter anderem im Werk Dortmund gegenüber des Hoesch-Parks - eine Spezialbehandlung.

Hier im Fernverkehr-Werk Dortmund an der Werkmeisterstraße durchlaufen seit März allein 55 von rund 250 Fahrzeugen der ICE-Flotte dieses Programm. Noch bis Mitte Juni laufen die Arbeiten an den ICE-T im Werk Dortmund zur Verbesserung der Qualität und des Komforts in den kundenrelevanten Bereichen. So werden beispielsweise Sitzpolster ausgetauscht, neue Waschtisch-Klappen angebracht, Toilettenräume mit einem ansprechenden floralen Design aufgehübscht und Teppiche durch eine intensive Shampoonierung gereinigt. Im Herbst werden anschließend die Intercity-Fahrzeuge das "Reset"-Programm durchlaufen.

Bundesweit werden an insgesamt 2200 Wagen alle Funktionsstörungen behoben, intensive Reinigungen durchgeführt und ein Teil der Sitze getauscht. Rund
80 Tonnen Material werden allein für die ICE verarbeitet. Von September bis
Dezember durchläuft dann die Intercity-Flotte - rund 1400 Reisezugwagen und
knapp 200 Loks - "Reset".

Insgesamt investiert die DB 15 Millionen Euro. „Reset" zielt auf die Verbesserung von Qualität und Kundenservice, aber auch Komfort und Pünktlichkeit will die DB laut Berthold Huber, Vorstand Verkehr und Transport der DB, steigern.


Folgende Maßnahmen beinhaltet "Reset":
• 34.000 Rücken- und Sitzpolster werden ausgetauscht
• Teppichflächen in der Größe von 13 Fußballfeldern werden intensiv gereinigt
• Beseitigung aller Funktionseinschränkungen in Bordküche, an Klimaanlagen,
am Antrieb und in den WCs.
• Die Arbeiten finden in den ICE-Werken Dortmund, Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig und München statt. Auch die Werke der schweren Instandhaltung in Krefeld und Nürnberg beteiligen sich am Programm im Rahmen der Revision.
• Die Arbeiten werden im Dreischichtbetrieb auch an Wochenenden und Feiertagen ausgeführt.
• Die Mitarbeiter/innen in den DB-Werken behandeln bis zu drei Triebzüge parallel an einem Standort.
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