Dortmund macht sich an die Socken

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Der Erlös der selbstgestrickten Socken kommt Kindern in Krisengebieten zu Gute. (Foto: privat)

Im August 1914 begann der Erste Weltkrieg. Damals wurden viele Socken an die Kriegsfront geschickt.

An diese Tradition knüpft eine Aktion von terre des hommes an.

Selbst Socken zu stricken ist nicht nur ein Hobby, sondern ein Zeichen von Wärme und direkter Hilfe, ein persönliches Geschenk und zugleich ein Zeichen von Liebe und Mitverantwortung.

Das Kinderhilfswerk terre des hommes sammelt selbstgestrickte Socken, um sie dann zu verkaufen und deren Erlös für traumatisierte Kinder aus Kriegsgebieten sowie ehemalige Kindersoldaten zu verwenden. Projekte in Burma, Kolumbien, Philippinen werden von terre des hommes gezielt unterstützt. Sollten Socken nicht verkauft werden, gehen sie direkt an entsprechende Projekte.

Jetzt sind die Bürger sind aufgefordert: Ran an die Nadeln und selbstgestrickte Socken von der Kindersocke bis zur Erwachsenengröße spenden. Und so geht es: Ein Paar Socken stricken, Schild mit Größenangabe und Stadtname an das Sockenpaar heften, wenn gewünscht, auch den Namen des Socken-Künstlers ergänzen und abgeben, jeweils am zweiten Montag des Monats ab 19.30 Uhr im Wilhelm Hansmann Haus oder nach telefonischer Absprache unter  441 304 (Brüggemeier) oder  731 744 (Pechtl).

Der Hintergrund dieser Idee, die von der Bundesgeschäftsstelle von terre des hommes in Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museum Industriekultur entstand, besinnt sich auch auf eine lange Tradition persönlicher Hilfe in Krisensituationen und will zugleich angesichts einer kriegerischen Welt ein Zeichen aktiver Friedensarbeit setzen. Die gesammelten Socken (mindestens 6000) werden am Weltkindertag am 20. September in Osnabrück ausgestellt und verkauft.
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