Eine Milliarde steht auf

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Gut 100 Frauen und Männer kamane trotz eisigen Wetters zu der Aktion "One billion" an der Reinoldikirche zusammen. (Foto: Hinrichsen)
Auch von eisigen Temperaturen ließen sich gut hundert Frauen - und einige Männer - nicht davon abhalten, an der Tanzaktion "One Billion Rising" am Valentinstag teilzunehmen. Kraftvoll und heiter zeigten sie ihre gemeinsame Stärke und globale Solidarität. Sie nahmen sich Raum und tanzten sich dabei buchstäblich warm!
Frauen weltweit gingen am Donnerstag auf die Straße, um gegen Gewalt zu demonstrieren. Unter dem Motto "One Billion Rising" ("Eine Milliarde erhebt sich") protestierten sie stellvertretend für die eine Milliarde Frauen weltweit, die laut einer Uno-Studie im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt werden.

Selbst in Ländern wie Afghanistan und Bangladesch gingen Frauen auf die Straße. Der Aktionstag wurde bewusst auf den Valentinstag gelegt - den Feiertag romantischer und respektvoller Liebe und Freundschaft. Viele Frauen äußerten den Wunsch, die Aktion im nächsten Jahr mit noch größerer Beteiligung zu wiederholen.

Ein frischen Bündnis engagierter Frauen bereitete die Aktion über Internet und im Hörder Café Aufbruch. Dort studierten sie Tanz-Choreographien ein und erstellten Plakate und Transparente.

Fast alle Frauen kannten sich vorher noch nicht, hatten sich aber aus Erschütterung über die vielen Nachrichten über Gewalt an Frauen weltweit mit Hilfe der "One Billion Rising"- Bewegung schnell zusammengefunden. Die Hoffnung besteht, dass bei der Straßenaktion am Samstag, 9. März zum Internationalen Frauentag am 8. März auch die bereits eingeübten, schwungvollen Tänze ihren Platz haben werden.
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