Graffiti-Angriff auf Thalys-Zug auf Dortmunder Bahngelände

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Dortmund: Bahngelände Werkmeisterstraße |

Sieben "Lackkünstler" haben sich am frühen Morgen des 21. Mai daran gemacht, einen Thalys-Schnellzug, der auf einem Bahngelände im Dortmunder Nordosten abgestellt war, zu besprühen. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten drei Personen. Dabei wurde eine Person vom Diensthund Asco gebissen.

Einsatzkräfte der Bundespolizei hatten das Bahngelände überwacht, weil es dort in der bereits zu mehreren Sachbeschädigungen per Graffiti an abgestellten Thalys-Zügen gekommen war. Am Samstag gegen 1.45 Uhr konnte nun eine siebenköpfige
Personengruppe festgestellt werden, die sich an dem Zug zu schaffen machte.

Pfefferspray und Diensthund eingesetzt


Daraufhin schlugen die Bundespolizisten zu und konnten zumindest drei Tatverdächtige festnehmen. Auf Grund der heftigen Gegenwehr der Männer (18, 20 und 23 Jahre alt) mussten die Bundespolizisten Pfefferspray und Diensthund Asco einsetzen. Dieser biss einem 20-Jährigen in den Unterarm. Er musste noch vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden.

Eine Nahbereichsfahndung nach den vier weiteren flüchtigen Tätern verlief ergebnislos.

Wie sich herausstellte, hatten die Männer den Zug bereits auf einer Fläche von 70 Quadratmetern mit Lackfarbe, besprüht. Hierdurch entstand ein Sachschaden von circa 3500 Euro.

Die drei Sprayer, die alle aus Dortmund stammen, wurden zur Bundespolizei-Wache am Hauptbahnhof gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt. Gegen das Trio wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Später durften sie die Wache wieder verlassen.
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