Hilfen für Flüchtlinge

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Rufen zu Hilfe für Flüchtlinge auf: Propst Andreas Coersmeier (r.) und Christoph Schulte, stellvertr. Sprecher des Katholischen Stadtgremiums. (Foto: pdp)

Jeder kann helfen - ob mit Kleiderspenden, Sprachunterricht, Kinderbertreuung und anderen Angeboten für Flüchtlinge.

Die Gemeinden und Gruppen der Katholischen Stadtkirche sind dazu aufgerufen, sich zu engagieren und zu prüfen, welche Beiträge sie leisten können. Propst Andreas Coersmeier weist darauf hin, dass es neben den vorhandenen Hilfen des Caritasverbandes bereits einige Initiativen in den Kirchengemeinden gebe.

Im Pastoralen Raum Dortmund Nordstadt treffen sich beispielsweise jeden Monat etwa  80 syrisch-irakische Christen zum gemeinsamen Gottesdienst in arabisch-aramäischer Sprache. Anschließend nutzt die Gruppe das Gemeindehaus St. Joseph. Geplant ist dort demnächst ein Jugendcafé, das auch die Begegnung von jungen Flüchtlingen mit Gemeindemitgliedern ermöglicht.

Bei der Suche nach Räumen für die Unterbringung von Flüchtlingen hat die Katholische Stadtkirche der Stadt ihre Unterstützung angeboten. So könnte etwa nach Absprache eine vorübergehend leer stehende Vikarswohnung  und eventuell weiterer Wohnraum dazu genutzt werden.

Der Hilfsfonds des Erzbistums Paderborn ermöglicht eine vielfältige und bedarfsgerechte ehrenamtliche Hilfe für die Flüchtlinge in den Gemeinden. „Es liegt mir besonders am Herzen, dass Menschen, die ihre Heimat verloren haben, sich in unseren Gemeinden angenommen fühlen. Daher lade ich Sie ein, die Flüchtlinge zum Beispiel mit einem Willkommens- oder Integrationsfest in der Gemeinde aufzunehmen“, schrieb Erzbischof Hans-Josef Becker in einem Brief an die Kirchengemeinden.

Auch die Anschaffung von Materialien für Spielangebote, Hausaufgabenbetreuung, Deutschkurse oder sonstige Hilfsmittel könnten bezuschusst werden. Möglich sei es auch, über Förderanträge leer stehende kirchliche Wohnimmobilien in der Gemeinde zu Wohnräumen herzurichten, mit entsprechenden Möbeln auszustatten und so den heimatlos gewordenen Flüchtlingen zumindest vorübergehend ein Zuhause zu geben. Nicht bezuschusst werden Personalkosten, da besonders das ehrenamtliche Engagement gefragt ist.

Antragsformulare und Vergaberichtlinien stehen auf der Internetseite des Erzbistums Paderborn, www.erzbistum-paderborn.de. Propst Coersmeier hat die Gemeinden gebeten, ihre Hilfsangebote auch dem Katholischen Stadtbüro unter  1848-244 oder per E-Mail an: rosenblatt@stadtkirche-dortmund.de mitzuteilen, damit eine gute Koordination möglich ist.
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