Polizei warnt vor Ketten-Räuber

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Nach mehreren Raubfällen sucht die Polizei den Halskettenräuber. (Foto: Thommy S/ pixelio)

Wieder hat in Dortmund ein Halskettenräuber versucht, einer Passantin eine Kette zu entreißen. Die Polizei sucht Zeugen.

Freitagmorgen (9. August) gegen 8.10 Uhr wurde erneut eine Frau von einem Räuber attackiert. Nach eigener Aussage stand die Frau, eine 67-Jährige Dortmunderin gerade hinter ihrem Auto, als plötzlich ein Unbekannter von hinten kam und versuchte ihr die Kette vom Hals zu reißen. Da die geschockte Seniorin laut aufschrie, ergriff der 18- bis 21-jährige Täter die Flucht. Der schlanke, dunkelhaarige Räuber lief ohne Beute über die Hainallee gen Norden und bog dann rechts in die Saarlandstraße ab. Anschließend lief der südosteuropäische Unbekannte, der ein gelb, beige, braun kariertes Hemd und eine dunkle Hose mit Knieaufnähern trug auf die Märkische Straße in nördliche Richtung.

Gleich dreimal zugeschlagen

Gleich drei arglose Passantinnen wurde von einem noch unbekannten Täter im Zeitraum vom 5. bis 8. August in Lütgendortmund überfallen. Allen wurde die Halskette entrissen. Der brutale Unbekannte schlug zuerst auf der Werner Straße zu. Hier bei ging der Unbekannte zunächst an seinem Opfer vorbei, dann kehrte er plötzlich zurück und riss der Bochumerin die Halskette ab.
Das zweite Mal fiel der Halskettenräuber dann Mittwoch (7.) in der Straße Flaspoete auf. Mit dem Wort "Entschuldigung" riss der Täter einer Passantin die Kette vom Hals und flüchtete mit zwei Begleitern zu Fuß in den Winandweg.

Zeugen gesucht

Im dritten Fall am 8. August wurde eine 78-jährige Dortmunderin Opfer des "Halskettenräubers". Auf der Lütgendortmunder Straße sah sie zwei Unbekannte. Plötzlich riss ihr einer der Männer die Kette vom Hals und flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung. In diesen drei Fällen wird der Täter von den Opfern als 14 - 16 Jahre alt mit dunklen Haaren und einem südosteuropäischen Erscheinungsbild beschrieben.
Zeugen die auf die Tat aufmerksam wurden und / oder Hinweise auf die Identität oder den Aufenthaltsort des Täters geben können, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter der Rufnummer 132 7441.
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Angelika Hartmann aus Hagen | 12.08.2013 | 11:43  
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