„Schwester Gerda“ Leiterin der Aufnahme und Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin nach 40 Jahren verabschiedet

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Blumen zum Abschied für "Schwester Gerda" v.l. Frau Riedel, Gerda Kullack, Dr. Martin Steinert, Prof. Dominik Schneider
Dortmund: Klinikum Dortmund | Nach insgesamt 40 Jahren im Dienst, davon 23 als Leiterin der Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Dortmund, wurde Gerda Kullack heute von Prof. Dominik Schneider verabschiedet.

„Es ist glaube ich, wie bei all denen, die ihren Beruf mit Leib und Seele ausgeübt haben, man geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, erklärt Gerda Kullack, die die meisten nur unter „Schwester Gerda“ kannten, ihr Gefühl bei der Verabschiedung.

Für Gerda Kullack hieß es 40 Jahre Babys, Kinder und auch die Eltern pflegen. Viele AiP-ler und frisch examinierte Ärzte nahm sie unter ihre Fittiche und half ihnen bei den ersten Schritten. Für sie selbst, sagt „Schwester Gerda“, war es die beste Wahl und sie würde es jederzeit wieder so machen.

Zu ihrem Abschied hatten sich viele Kolleginnen und Ärzte etwas einfallen lassen. Sie wurde mit einem Frühstück überrascht und über den Tag verteilt kamen sie alle, um sich zu verabschieden. Die Ärzte haben sogar einen Chor gebildet und sangen - später sogar im Canon – ein herzliches Abschiedslied, sodass es Gerda Kullack vor Rührung die Tränen in die Augen trieb.

Eine Ehrung, die den Abschied noch mehr versüßt hätte, blieb in diesem Jahr, aufgrund des Bombenfundes im Klinikviertel, leider aus. Die Verleihung des Treupreises, gestiftet vom ehemaligen Direktor der Medizinischen Klinik, Professor Dr. Dieter Klaus, für langjähriges und herausragendes Engagement in der Krankenpflege, wird Gerda Kullack nun 2013 im Rathaus verliehen werden.
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