Orkan Friederike hinterließ viele Schäden in Dortmund

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Gesperrte Bereiche sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden, der Zoo, Westfalenpark und der Botanische garten des Rombergparks bleiben bis Montag geschlossen und auch den Wald sollte gemieden werden, weil Äste noch abbrechen oder Bäume stürzen könnten. (Foto: Schmitz)

Genau zum Jahrestag von Orkantief Kyrill fegte gestern Friederike über Dortmund und sorgte für zahlreiche Schäden und Behinderungen. Trotz der heftigen Böen waren am Ende nur sechs leicht verletzte Personen in Dortmund zu beklagen.


Eine zunächst unter einem Baum eingeklemmte Person im Ortsteil Holzen bestätigte sich laut Feuerwehr glücklicherweise nicht. Insgesamt mussten bei der Feurwehr bis zum heutigen Mittag rund 800 Einsatzstellen durch 465 Helfer von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, dem THW sowie den Kollegen des Tiefbauamtes abgearbeitet werden.
Noch am Morgen bildeten sich lange Staus auf der OWIIIA zum Hafen. Die Regionalbahnen fuhren noch nicht. Und nach dem, Sturmtag, der den Taxifahrern viele Kunden bescherte, setzten viele heute Morgen aufs Auto.   

Betreten des Waldes verboten: 

Die untere Forstbehörde Regionalforstamt Ruhrgebiet hat heute eine Verordnung zur Gefahrenabwehr bezüglich des Betretens der Wälder nach dem Orkan Friederike erlassen. Das Betreten des Waldes ist in Dortmund damit bis vorerst Sonntag, 28. Januar, 24 Uhr verboten.
Sollte die Gefahrenlage über den Termin hinaus andauern, ist eine Verlängerung möglich. Diese Verordnung gilt für alle Wälder im Gemeindegebiet der Stadt Dortmund und tritt ab sofort in Kraft.

5 LKW waren umgekippt

Das Sturmtief "Friederike" hat auch die Dortmunder Polizei stark beschäftigt. Insgesamt zählte die Leitstelle gestern zwischen 10.30 und 15.30 Uhr rund 450 Einsätze in Dortmund, Lünen und auf den Autobahnen, die durch das Unwetter bedingt waren. Dazu gehörten zum Beispiel Gefahrenstellen durch umherfliegende Gegenstände, herabstürzende Dachziegel, umgestürzte Bäume, aber auch Verkehrsunfälle und ausgefallene Ampeln.
Fast 170 Einsätze waren es im angegebenen Zeitraum alleine auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums. Glücklicherweise wurden hier nur zwei Personen bei zwei Unfällen leicht verletzt. Fünfmal musste die Autobahnpolizei wegen umgekippter Lkw ausrücken.

Stau auf der A45 

Besonders belastet von einem solchen Einsatz waren die Autofahrerinnen und -fahrer auf der A 45. Zwischen den Anschlussstellen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Nord (Fahrtrichtung Gießen) kam es nach einem Vorfall gegen 11.30 Uhr bis 17.40 Uhr zu Sperrungen an dieser Stelle. Als sein Lkw auf der A 1 in Richtung Köln zwischen den Anschlussstellen Kamen-Zentrum und Unna umkippte, verletzte sich ein 34-jähriger Dortmunder gegen 11.55 Uhr leicht. Auch hier kam es zu Verkehrsbehinderungen.
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