A40-Ausbau in Dortmund startet mit Brückenneubau

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Der Ausbau der künftigen Autobahn A 40 erfolgt in drei Teilabschnitten. Der erste Bauabschnitt befindet sich zwischen Marsbruchstraße - hinten im Bild - und bis östlich der Nordstraße (Höhe Kurze Straße). (Foto: Michael Neuhaus)
Fast 70.000 Anwohner der B1 zwischen Stadtkrone Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna erhalten demnächst Post - genauer gesagt eine Infobroschüre zum nun startenden Ausbau der A40 in dem Bereich.

Der Ausbau der Strecke interessiert sicherlich weit mehr Menschen. Denn bereits im Jahr 2000 wurden dort 79.000 Fahrzeuge am Tag gezählt, das Bundesverkehrsministerium geht davon aus, dass 2025 dort 100.000 Fahrzeuge täglich unterwegs sind.

Entlastung des Verkehrs durch den Ausbau von vier auf sechs Fahrstreifen ist das Ziel auf den 9,5 Kilometern des Projekts. Soll heißen: weniger Stau oder stockender Verkehr, bessere Erreichbarkeit der überregionalen Straßen wie die Autobahnen A 1 und A 2. Weitere Punkte sind sollen eine bessere Vernetzung zwischen der Stadt Dortmund, der Gemeinde Holzwickede und dem Flughafen sein sowie verkürzte Fahrzeiten für Berufspendler und Wirtschaftsverkehre und eine Aufwertung der Region.

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) ist vom Land NRW beauftragt und für die Durchführung zuständig. Laut den Planern soll es mit Projektabschluss eine spürbare Entlastung von Abgas- und Lärmimmissionen durch moderne Lärmschutzmaßnahmen und weniger Staubildung geben.

Der Ausbau der künftigen Autobahn A 40 erfolgt in drei Teilabschnitten. Der erste Bauabschnitt befindet sich zwischen Marsbruchstraße und bis östlich der Nordstraße (Höhe Kurze Straße). Zum Start der Arbeiten wird die Brücke über die künftige Autobahn A 40 an der Anschlussstelle Sölde gebaut. Denn auf der Gesamtstrecke aller Bauabschnitte von müssen von 14 Brücken zwölf neu gebaut werden.

Von einem Jahr Bauzeit wird die Verbindung der Brücke "Sölde" rund zehn Monate bestehen bleiben über der Bahn. Für die letzten zwei Monate wird die Überquerung der B1 dann dort nicht möglich sein, das ist der Zeitraum, in dem die neue Brücke komplett angebunden wird.
Der zweite Bauabschnitt erfolgt zwischen der Kurzen Straße und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna, der 3. Bauabschnitt (Beginn ca. 2022-2023) erfolgt von der Stadtkrone Ost bis zur Aplerbecker Straße.

Im Zuge des Umbaus werden auch Lärmschutzwände errichtet, je nach Bauabschnitt wird die Höhe zwischen drei und zwölf Metern betragen. Auf der 9,5 Kilometer langen Strecke wird Flüsterasphalt, ein so genannter offenporiger Asphalt, aufgetragen
Die Kosten werden auf 110 Mio. Euro geschätzt, rund 105 Mio. hat der Bund zugesagt. Die Tankstellen an der B1 werden aber nicht an die A40 angebunden.
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