Abstrampeln für wenig Lohn

Sie können strampeln, wie sie wollen, Frauen verdienen weniger als Männer. Diese Lohnungerechtigkeit rückte der „Equal pay day“ in den Blick. Über die 22 Prozent durchschnittlichen Lohnunterschied informierte Zonta vor der Reinoldikirche. | Foto: Schmitz
  • Sie können strampeln, wie sie wollen, Frauen verdienen weniger als Männer. Diese Lohnungerechtigkeit rückte der „Equal pay day“ in den Blick. Über die 22 Prozent durchschnittlichen Lohnunterschied informierte Zonta vor der Reinoldikirche.
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Trotz guter Abschlüsse verdienen Frauen rund ein Fünftel weniger als Männer. Das Landesamt IT NRW ermittelte zum „Equal pay day“ schwarz auf weiß: Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienen mit rund 40 000 Euro effektivem Jahresverdienst 2012 durchschnittlich rund 20 Prozent weniger als Männer. Noch krasser ist es bei Sonderzahlungen, hier erhalten berufstätige Frauen rund ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen.
Und auch beim Stundenverdienst liegen die Frauen mit 18,21 Euro zu 22 Euro hinten. Und das, obwohl Frauen bei den klassischen Bildungsabschlüssen die Nase vorn haben. 55 Prozent der Abiturienten sind weiblich und auch über die Hälfte der Hochschulabsolventen Frauen. Doch gelingt es gut ausgebildeten Frauen nicht immer, ihren Bildungserfolg in beruflichen Erfolg umzumünzen. Schon bei der Berufswahl werden die Aussichten auf Karrierechancen gestellt. 46 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Dortmund sind Frauen. Bei den Minijobs sind es zwei Drittel. „Nutzen Sie Weiterbildungsangebote, um ihre Aussichten zu verbessern“, so ein Tipp von Astrid Neese, der Chefin der Arbeitsagentur Dortmund.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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