CDU Dortmund beklagt hohe Durchfallquoten bei Sprachtests bei Vierjährigen (Delfin4)

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Dortmund: Friedensplatz 1 | CDU beklagt hohe Durchfallquoten bei Sprachtests

Die CDU im Rat der Stadt Dortmund hat
2013 die Stadtverwaltung um Darstel-
lung der Ergebnisse der landesweit
vorgeschriebenen sog. Sprachstands-
feststellungen bei Vierjährigen seit
2007 gebeten. Die korrekte Antwort
und die Daten liegen nun aktuell vor
und sind alarmierend.

Dazu der Kinder- und Jugendpolitische Sprecher der CDU Christian Barrenbrügge: "Es ist in den letzten Jahren feststellbar, dass die Quote der Kinder, die die beiden Prüfungsstufen bei der Sprachüberprüfung nicht erfolgreich meistern, steigt. Um so erschreckender ist, dass in den 13 besonders bekannten sozialen Aktionsräumen Durchfallquoten von sogar mehr als dem Doppelten des Dortmunder Schnittes (18.5 %) vorkommen. Trauriger Spitzenreiter ist hier das Hafenviertel, in dem in 2009 43,6 % der Vierjährigen den - zwar auch nicht einfachen - Test nicht bestehen - ein Armutsbericht für eine Großstadt wie Dortmund."

Sprache und insbesondere die Beherrschung der deutschen Sprache ist zentraler Baustein, um erfolgreich ein selbstbestimmtes Leben in der hiesigen Gesellschaft schaffen zu können, davon ist die CDU felsenfest überzeugt. Die deutsche Sprache ist die Eintrittskarte in die Gesellschaft, als auch in die Schul- und Arbeitswelt. Daher ist es für die CDU um so unverständlicher, dass die Stadtverwaltung mit dem Erheben der Sprachergebnisse für die sozialen 13 Brennpunkte 2009 aufgehört hat. Barrenbrügge vermutet, dass geahnt wurde, wie katastrophal die Resultate sein würden und so versucht wird, geschickt die Misere zu umschiffen. „Ein Armutszeugnis, welches sich die Stadtverwaltung aber selbst ausstellt,“ so der KJF-Sprecher, „wenn dargestellt wird, dass über die gesetzlichen Anforderungen hinaus keine (!) eigenen strukturellen Maßnahmen ergriffen wurden, um den Kindern sprachlich zu helfen! Der Oberbürgermeister mitsamt der Verwaltung hat Zeit und Personal, um z.B. Talentbüros zu schaffen, aber für offensichtliche Notlagen bei den Kindern hat er keinen Blick oder Lösungsansätze. Hier ist ein Blick auf die Prioritäten seitens der Stadtverwaltung nicht zu erkennen", so Barrenbrügge.

Daher fordert die CDU nun, die aktuellsten Zahlen zu ermitteln und zu veröffentlichen, da in 2014 letztmalig eine gründliche Prüfung und Erhebung durchgeführt wird, da das Land NRW das Prüfverfahren umstellt.
Die CDU moniert, dass für etliche Projekte - die nicht vorgeschrieben sind - Gelder locker gemacht werden können, aber bei so einem zentralen Punkt, wie der Verbesserung der Aufstiegschancen der Dortmunder Kinder keine Notwendigkeiten erkannt und Lösungsansätze entwickelt werden! Hier wird die CDU nach Bekanntgabe der neuesten Erhebung Forderungen stellen.
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