Demonstranten stoppen Züge am Dortmunder Hauptbahnhof

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Polizei unterstützen die Bundespolizeikräfte bei der Demonstration im Dortmunder Hauptbahnhof. (Foto: Tommy S/ Pixelio)

Nein, es war nicht der Lokführerstreik, der gestern am Dortmunder Hauptbahnhof den Zugverkehr ausbremste. Rund 100 Kurden demonstrierten am Abend in der Bahnstation.


Demonstraten
Sie wollten auf die aktuelle Situation in Kurdistan aufmerksam machen. Um die dramatische Situation in der Stadt Kobane im tausende Kilometer entfernten Dortmund ins Blickfeld zu rücken, besetzten die Demonstranten laut Polizei einen Bahnsteig sowie die angrenzenden Gleise. Sie forderten mehr Unterstützung im Kampf gegen die brutale Terrormiliz Islamischer Staat (IS).
"Durch den Einsatzleiter wurde Kontakt zu der Versammlungsleiterin aufgenommen, die das Thema der Demonstration und ihre Absichten bekannt gab", berichtet die Polizei von der Versammlung, die zeitweise den gesamten Zugverkehr am verkehrsknotenpunkt lahmlegte.
Laut Polizeisprecher verlief die Aktion, die hunderte Reisende am Hauptbahnhof aufhielt, friedlich und wurde gegen 20 Uhr durch die Versammlungsleiterin beendet. Bundesweit gingen Kurden wegen der Übergriffe der Terroristen auf die Straße. In Dortmund leitete die Polizei Strafverfahren ein.
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