Dortmunder Arbeitsmarktkonferenz 2014 - Keinen Frieden mit der Langzeitarbeitslosigkeit

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Die Dortmunder Arbeitsmarktkonferenz 2014 fand am Montag unter reger Beteiligung von rund 180 Fachleuten in der Bürgerinnen- und Bürgerhalle des Dortmunder Rathaus es statt.
Dortmund: Rathaus |

Die Fraktion DIE LINKE und Piraten zeigt sich sehr erfreut über die große Resonanz, die die Arbeitsmarktkonferenz der Stadt Dortmund bei den Akteuren aus der Arbeitsmarktforschung, der Wirtschaft, den Gewerkschaften und der Kommune erhielt. Unter dem Motto "Kommunale Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit - welche Gestaltungschancen bestehen?" wurde von rund 180 Experten und Fachleuten in der Bürgerhalle des Rathauses die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit diskutiert, von der in Dortmund derzeit 17.088 Menschen betroffen sind.


"Breiter Konsens war neben der Stärkung von Bildung und der Ausweitung von Qualifizierung und Coaching erfreulicherweise auch grundsätzlich die Notwendigkeit eines Öffentlichen Beschäftigungssektors", so der wirtschaftspolitische Sprecher Carsten Klink (DIE LINKE) während der Konferenz. "Wenn man nun der Wirtschaft noch die Angst vor öffentlicher Konkurrenz nehmen kann, da letztlich nur Dienstleistungen im öffentlichen Sektor erbracht werden sollen, die sich für Private nicht lohnen, aber dennoch gesellschaftlich sinnvoll sind, dürfte nichts Fundamentales gegen die Einführung des Öffentlichen Beschäftigungssektors sprechen", so Klink weiter.

Öffentlicher Beschäftigungssektor

Linke und Piraten fordern einen freiwilligen, sozialversicherungspflichtigen Öffentlichen Beschäftigungssektor (ÖBS) mit einem Mindestlohn von 10 Euro. "Ideal wären Tariflöhne, mindestens aber 10 Euro die Stunde, damit die Beschäftigten auch später eine im Ansatz armutsfeste Rente erhalten", erläutert der linke Ratsvertreter Carsten Klink die Forderung.

Die Dortmunder Arbeitsmarktkonferenz 2014, die im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll, wurde von der Wirtschaftsförderung Dortmund in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem jobcenter Dortmund organisiert.
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1 Kommentar
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Willi Heuvens aus Kalkar | 19.12.2014 | 09:23  
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