Dortmunder Kinder sorgen für stabile Schülerzahlen

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An den Grundschulen in Dortmund sind zum neuen Schuljahr 4785 Schulanfänger angemeldet. Einen Bericht dazu will der Fachbereich dem Schulausschuss am 2. März vorstellen und dann an alle Bezirksvertretungen weitergeleitet werden.

Zum neuen Schuljahr beginnt voraussichtlich für 4.785 Kinder das Schulleben an den 89 städtischen Grundschulen. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres wurden 4702 Anmeldungen gezählt, die sich bis zum Beginn des Schuljahres 2015/16 noch auf 4772 erhöht haben. Der Fachbereich Schule geht davon aus, dass die Schülerzahl in den Grundschulen – abweichend von landesweiten Trends und der Prognose im „Zweiten Kommunalen Bildungsbericht der Stadt Dortmund“ - auch in den nächsten Jahren mindestens stabil bleiben wird. Dazu tragen in die Grundschulen hineinwachsende geburtenstärkere Jahrgänge und die Integration zugewanderter Kinder bei.

Nicht immer hat die Wunschschule genügend Platz

Auch in diesem Jahr gibt es einige Grundschulen, an denen mehr Anmeldungen vorliegen, als Schulplätze zur Verfügung stehen. Dank der guten Infrastruktur in Dortmund können Kinder, deren Aufnahme an der „Wunschschule“ nicht möglich war, an gut erreichbaren benachbarten Grundschulen aufgenommen werden.
Für eine besondere Situation musste auch in diesem Jahr wieder eine Lösung gefunden werden. Aus dem beliebten Neubaugebiet Hohenbuschei ergibt sich weiterhin ein spürbarer Schülerzahlenzuwachs im Ortsteil Brackel.

Zusätzliche Eingangsklassen

An den beiden Grundschulen im Versorgungsbereich wurden 143 Schulanfängerinnen und Schulanfänger angemeldet, ebensoviel wie im Vorjahr. Dies macht die Einrichtung zusätzlicher Eingangsklassen für das Schuljahr 2016/17 erforderlich. Sie wird in Abstimmung mit der unteren staatlichen Schulaufsicht erfolgen. Insgesamt werden sechs Eingangsklassen gebildet: zwei Eingangsklassen an der Reichshof-Grundschule und vier an der Erich-Kästner-Grundschule.
Die Schülerzahlentwicklung an der Erich-Kästner-Grundschule und die mittelfristig zu erwartenden Schulanfängerzahlen im Ortsteil Brackel machen es erforderlich, das Gebäude der ehemaligen Augustinus-Grundschule auch weiterhin schulisch zu nutzen. Dort endete der Schulbetrieb zum 31. Juli 2014. Damit kann dem gewachsenen Raumbedarf der Erich-Kästner-Grundschule Rechnung getragen werden.

Bedarfsgerecht geplant

Das Ergebnis des Anmeldeverfahrens zeigt: Die Grundschullandschaft in Dortmund wurde in der Vergangenheit bedarfsgerecht und vorausschauend aufgestellt. So war es bisher auch möglich, Schulplätze für neu aus dem Ausland zugewanderte Kinder durch flexible Organisation innerhalb der vorhandenen Raumressourcen zu organisieren.
Diese Möglichkeiten stoßen jedoch an ihre Grenzen angesichts der aktuell rund 700 zugewanderten Kinder, die derzeit Auffangklassen besuchen, um ausreichende Kompetenzen in der deutschen Sprache zu erlernen.
Der Fachbereich Schule geht davon aus, dass bereits kurzfristig zusätzliche Schulräume bereitgestellt werden müssen. Die dazu erforderlichen Vorbereitungs- und Planungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Mit belastbaren Ergebnissen wird im zweiten Quartal 2016 gerechnet.
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