Fairtrade - Rathaus soll Getränkeversorgung umstellen

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Utz Kowalewski
Dortmund: Rathaus |

Sitzungen, Besprechungen, Konferenzen: Seit über sechs Jahren wird im Rathaus fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN findet das gut. Aber sie möchte das Angebot noch gern erweitern. Die Fraktion wird deshalb im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 23. September beantragen, die fair gehandelten und produzierten Waren im Ausschank des Rathauses noch um den Bereich der Softdrinks zu erweitern.

Die Linken & Piraten schlagen vor, die einschlägigen Wasser- und Limonade-Marken, die derzeit noch im Rathaus angeboten werden, durch Fairtrade-Produkte zu ersetzen. „Der Fairtrade-Markt bietet inzwischen eine große Vielfalt an fair gehandelten Produkten aus biologischem Anbau, so z.B. Fruchtsäfte wie Orangen-, Mango-, oder Bananensaft. Und bei den Mischgetränken bieten mehrere deutsche Unternehmen eine große auch in der Gastronomie gern angenommene Auswahl an Getränken an“, so Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN.

Bereits im Mai 2009 ist die Stadt Dortmund der Kampagne „Fairtrade Towns“ beigetreten. Seitdem werden in den Sitzungen des Rates, in den Ausschüssen und im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee und Fairtrade-Tee angeboten.

Ziel war und ist die Unterstützung kleinerer Hersteller zu fairen Konditionen. Dieses Ziel wurde auch durch den Beitritt zur Kampagne formuliert. „Die Stadt Dortmund sollte weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen. Das ist allerdings nicht der Fall, wenn neben den genannten Produkten nahezu ausschließlich Produkte internationaler Großkonzerne ausgeschenkt werden“, sagt Utz Kowalewski.
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