Happy End fürs Museum?!

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Mehr als hundert Freunde des Alten Museums waren zu der Aktion „Rote Mützen für den Ostwall“ gekommen. Mit Nikolausmützen sangen sie eine Botschaft an den Stadtrat - verpackt in ein Weihnachtslied. (Foto: Axel M. Mosler)

Am Donnerstag stimmt der Rat über die Zukunft des Alten Museums am Ostwall ab.

Noch am Wochenende hatten viele Freunde des Gebäudes ein Zeichen gesetzt: Mit Nikolausmützen und energischem Gesang

Spannend bleibt es bis zum Schluss: Wird der Rat für das geplante Baukunstarchiv NRW im Alten Museum stimmen, oder für den Abriss?

Die SPD hat sich entschieden: „Die SPD-Ratsfraktion hat sehr intensiv über die Zukunft des Gebäudes und der geplanten Einrichtung des Baukunstarchives NRW beraten.“ Am Ende hat sie sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Gebäude zu erhalten und der Verwaltung den Auftrag zu geben, die Planungen für die Einrichtung des Baukunstarchives NRW weiter zu betreiben und zu konkretisieren.

„Wir haben uns die Abstimmung nicht leicht gemacht und die zukünftige Nutzung des Standortes aus finanzpolitischer sowie städtebaulicher Sicht und unter imagefördernden Aspekten für die Stadt diskutiert. Die Verwaltung hat dazu alle Fragen aus unseren Reihen umfassend beantwortet. Wir möchten diese Einrichtung in Dortmund haben und das beliebte Gebäude erhalten“, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Schilff das Beratungsergebnis seiner Fraktion fest.

„Wir wertschätzen mit unserer Entscheidung das Engagement des Fördervereins für das Baukunstarchiv und der Kammern, die die Einrichtung gemeinsam betreiben wollen und begrüßen die Förderzusagen des Landes NRW. Das sich abzeichnende Betreibermodell und die Finanzierung werden das Baukunstarchiv tragen. Nach unseren Beratungen haben wir den festen Eindruck gewonnen, dass der Stadt bis auf den Eigenanteil keine weitere Kosten entstehen werden“, so Norbert Schilff weiter.

Ausschlaggebend war für die SPD-Ratsfraktion insbesondere, dass über das geplante Baukunstkunstarchiv NRW hinaus ein lebendiger öffentlicher Ort entstehen wird, denn das Gebäude soll auch für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden. Das Baukunstarchiv wird ein wichtiger Kristallisationspunkt in der östlichen City.

Neben der SPD haben sich bereits die Grünen, Linke und die Piraten im Rat für den Erhalt des Hauses ausgesprochen.
Gegenwärtig ist im Museum am Ostwall 7 die Architektur-Ausstellung „Reduce, Reuse, Recycle“ der beiden Kuratoren Tim Rienits und Muck Petzet zu sehen (Öffnungszeiten Do von 11 bis 20, Fr bis SO von 11 bis 18 Uhr, bis zum 1. Februar 2015, der Eintritt ist frei)
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Rüdiger Beck aus Dortmund-City | 11.12.2014 | 17:17  
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