Kontrollen bremsen Raser aus

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Dank der öffentlichen Diskussion über Geschwindigkeitskontrollen
ist die Gefahr der „Raser“ wieder mehr ins Bewusstsein der
Bürger gerückt., das zeige ihre erste Halbjahresbilanz , so die Dortmunder Polizei.

Die durchschnittliche Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit auf Dortmunder Straßengebiet habe sich von 14,6 Stundenkilometern auf knapp 10 Stundenkilometern verringert. Damit wurden fast ein Drittel der Raser ausgebremst, so die Polizei.

Insgesamt freut sich die Polizeibehörde über den positiven Trend der Gesamtzahl aller Unfälle (minus 2,8 Prozent). Noch erfreulicher ist, dass die Zahl aller Verletzten auf den Straßen um 18,1 Prozent gesunken ist (von 1.205 im Jahr 2012 auf 987 im Jahr 2013).

Dass verstärkte Kontrollen Leben retten können, zeigen die sinkenden Zahlen der Verkehrstoten. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 fiel die Zahl von vier tödlich verletzten Menschen im Gesamtzuständigkeitsbereich Dortmund um die Hälfte (von vier auf zwei in 2013). Innerhalb Dortmunds ist die Zahl von drei (2012) auf zwei (2013) Verkehrstote gesunken. Im Stadtgebiet Lünen verlor im Jahr 2013 glücklicherweise noch niemand sein Leben im Straßenverkehr (eine Person im ersten Halbjahr 2012).

Auf den Autobahnen der Behörde Dortmund blieb es bei der Zahl von sechs Verkehrstoten - eine Besserung ist hier somit noch nicht eingetreten. Die Reduzierung der unfallbeteiligten Radfahrer zeigt der Dortmunder Polizei, am Projekt "Radfahren in Dortmund - aber sicher!" weiter festzuhalten.
Die Unfälle mit Radfahrern gingen in Dortmund um 21,6 Prozent zurück - in Lünen um 23,3 Prozent. Die Geschwindigkeit, der Killer Nummer Eins auf den Straßen, soll weiter verstärkt überwacht werden. Denn Fußgänger als besonders schützenswerte Verkehrsteilnehmer sind immer wieder der Gefahr augesetzt. Während im Jahr 2013 in Dortmund 13,1 Prozent weniger Fußgänger in Unfälle verwickelt waren, folgt Lünen dem Landestrend der steigenden Fallzahlen beteiligter Fußgänger. Hier gibt es einen Anstieg von 13 (2012) auf 24 (2013) verletzte Personen, die zu Fuß im Straßenverkehr unterwegs waren.

Die Polizeibehörde Dortmund wird weiter der nordrheinwestfälischen Landeslinie folgen und über Gefahren verstärkt aufklären sowie konsequent gegen schnelle und rücksichtslose Autofahrer vorgehen.
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