Koordinierungsstelle für kommunale Entwicklungspolitik

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In Dortmund soll mit einer Koordinierungsstelle der Auf- und Ausbau internationaler entwicklungspolitischer Projektpartnerschaften mit Süd-Kommunen besser vernetzt werden. Neben dem Know-How-Transfer zu allgemeinen Themen der
kommunalen Vorsorge sind auch konkrete Partnerschaftsprojekte möglich. Hier könnten z.B. Projekte zum Themenfeld „Importkohle“ mit Kolumbien oder der
NRW-Partnerregion Mpumalanga in Südafrika zum Thema „Verbesserung der
Umweltsituation und der sozialen Belange in einem Kohleabbaugebiet“
initiiert werden.

Der Koordinator wirkt mit an der Entwicklung einer Dortmunder Eine-Welt-Strategie, die in einem partizipativen Prozess in den Jahren 2018-2020 entwickelt und in die Arbeit des Agenda-Büros eingebunden werden soll.

Die Koordinierungsstelle ist involviert in den Prozess der Erstellung
einer kommunalen Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie bei der Umsetzung
der Ergebnisse aus dem NRW-Modellprojekt „Global Nachhaltige Kommune“.

Die Stelle wird im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des
Rates, Geschäftsbereich 1/III Agenda-Büro angesiedelt.

Hintergrund:
Seit 2016 kann im Rahmen des Angebots der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW Bonn) aus Mitteln des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Zuschuss für
Personalressourcen für kommunales entwicklungspolitisches Engagement
vergeben werden.

Auch dieses Jahr haben Kommunen die Möglichkeit, über das Instrument
„Koordination kommunaler Entwicklungspolitik“ Personalstellen für die
Betreuung entwicklungspolitischer Aufgaben zu beantragten. Mit dem
Angebot werden Kommunen und kommunale Verbände ermutigt, ihr
entwicklungspolitisches Engagement auszubauen und ihr diesbezügliches
Potenzial auszuschöpfen.

Gefördert werden neben reinen Personalkosten
auch Kosten für Begleitmaßnahmen sowie Fortbildungen und Reisekosten der
Koordinatorinnen und Koordinatoren mit bis zu 90 Prozent. Die Laufzeit
der Projekte beträgt 24 Monate. Die Komplementärfinanzierung von zehn
Prozent erfolgt durch Drittmittel.
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