LINKE & PIRATEN begrüßen die Zunahme von Linux-Servern in der Verwaltung

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Christian Gebel, Piratenpartei, IT-Experte der Ratsfraktion DIE LINKE & PIRATEN
Dortmund: Rathaus |

In ihrem Arbeitsprogramm für das laufende Jahr hat die Stadtverwaltung auch einen Überblick über ihre Server-Landschaft im Hintergrund gegeben. Dort sind erstmalig die Server-Betriebssysteme ausgewiesen. Gut zu erkennen: Der Anteil des freien und quelloffenen Betriebssystems Linux stieg seit 2014 von 32 auf 36 Prozent. Fast 60 Linux-Server hat die Verwaltung in dieser Zeit zusätzlich in Betrieb genommen.

„Freie und quelloffene Software wie Linux ermöglicht den Einblick in die Mechanismen dieser Software. So können Fehler schneller gefunden werden und sie dürfen auch selbst beseitigt werden. Gleichzeitig entfallen grundsätzlich Lizenzkosten, und die Verwendung offener Standards vermindert die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern“, erklärt Christian Gebel, IT-Fachmann der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN. „Gerade die öffentliche Verwaltung kann dadurch enorm profitieren.“

„Wir begrüßen nicht nur, dass die Verwaltung freie und quelloffene Software wie Linux verwendet“, findet Petra Tautorat, Sprecherin der Fraktion im Ausschuss für Personal und Organisation. „Wir finden auch wichtig, dass sie darüber informiert. Denn bislang halten viele Mitglieder anderer Fraktionen den Einsatz solcher Software für unnötig oder gar gefährlich. Sie als festen und wachsenden Bestandteil der eigenen IT-Infrastruktur zu sehen, wird viele daher überraschen.“

Im Vorfeld hatte die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN immer wieder Auskunft über die Verwendung freier und quelloffener Software in der Stadtverwaltung gefordert.

„Wir sind uns sicher, dass der Einsatz und die Wertschätzung, die freie Software in der Dortmunder Stadtverwaltung erfährt, sich noch weiter steigern lässt“, ergänzt IT Fachmann Gebel. „Das Signal ist eindeutig: Freie Software wird wichtiger.“
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