Linke & Piraten: Lebenslüge des Dortmunder Flughafens

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Carsten Klink
Dortmund: Rathaus |

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN kann die jüngsten positiven Äußerungen des Vereins „Pro Airport" bezüglich der aktuellen Zahlen des Dortmunder Flughafens nicht nachvollziehen.

„Dass der Verein als Vorfeldorganisation des Dortmunder Flughafens diesem somit quasi zu einem neuerlichen Verlust von 17,9 Millionen gratuliert, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Jeden einzelnen Industriearbeitsplatz im Einzugsbereich des Flughafens diesem zuzurechnen ist aber schon absurd und wirtschaftlich definitiv nicht belegbar“, so Carsten Klink, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion.

Linke & Piraten weisen den Verein „Pro Airport" auf die RWI Regionalflughafenstudie von 2015 hin. „Die Studie besagt, dass das regionale Wirtschaftswachstum nicht zusätzlich angeschoben wird, wenn es vor Ort einen Regionalflughafen gibt und dass Kommunen nicht wirtschaftlich stärker werden, wenn sie einen Flughafen haben. Vielmehr leisten sich Kommunen meist durch Subventionen einen Flughafen, weil sie bereits wirtschaftlich stärker sind. Diese Studie entlarvt die Lebenslüge des Dortmunder Flughafens und sollte endlich zur Kenntnis genommen werden“, so Ratsmitglied Carsten Klink.

Linke & Piraten kritisieren auch den Flughafen-Mehrheitseigentümer DSW21. „Es kann nicht sein, dass wegen der hohen Verluste der DSW weniger Busse und Bahnen in Dortmund fahren, aber für die Nachbarstädte ein millionenteures Billigflugangebot aufrechterhalten wird. Die Verlustübernahme der Stadt Dortmund liegt beim Flughafen in den Jahren 2001 bis 2015 bei insgesamt fast 300 Millionen Euro“, so Carsten Klink.
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