Nahversorgung in Löttringhausen

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Ortstermin im Ladenzentrum. Über die Perspektiven der Nahversorgung wurde diskutiert.
Dortmund: Löttringhausen |

Nach der Schließung des Aldi-Markts im Ladenzentrum Löttringhausen ist die Nahversorgung in dem Vorort kaum noch gewährleistet. Ein Lösung für dieses Problem ist in Aussicht - allerdings braucht die ihre Zeit

Seit Anfang Juli ist die Nahversorgung in Löttringhausen deutlich eingeschränkt. Mit der Schließung des Aldi-Marktes müssen die Löttringhauser auf andere Vororte ausweichen. „Gerade für die älteren Bewohner ist das ein Problem“, beschreibt Volker Schultebrauks, der Vorsitzende der SPD Kirchhörde/Löttringhausen.m Die Sozialdemokraten hatten zu einem Ortstermin im Ladenzentrum eingeladen.
Das Problem beschäftigt auch Bezirksbürgermeister Hans Semmler. „Die Schuld liegt bei Aldi“, sagt er deutlich, „die lassen die Leute im Stich.“ Der Lebensmittelkonzert hat seine Filiale, für die der Mietvertrag noch bis Mitte des nächsten Jahres läuft, an die Hagener Straße verlegt und deutlich mehr Verkaufsfläche zur Verfügung. Die Fläche dürfte auch das entscheidende Argument für die Neuansiedlung eines Anbieters in Löttringhausen sein. „Die kleine Fläche genügt den Ansprüchen nicht“, erklärt Regine Stoerring, die Sprecherin der Dogewo21. Der Wohnungsgesellschaft gehört auch das Ladenzentrum in Löttringhausen, vom Auszugs Aldis sei auch die Dogewo seinerzeit überrascht worden.
„Wir werden, um einen Nachfolger zu finden, um- und ausbauen müssen“, sagt Stoerring. Derzeit sei die Dogewo in „sehr ernsthaften Gesprächen“ mit einem neuen Anbieter, vertraglich fixiert sei bis zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts. Die Hoffnung auf eine schnelle Lösung haben damit wohl einen Dämpfer erhalten.

Keine schnelle Lösung in Sicht


„Nächstes Jahr im Sommer“, prognostiziert Dogewo-Sprecherin Stoerring als wahrscheinlichen Zeitpunkt einer Neueröffnung. „Von Seiten der Politik werden wir darauf drängen, dass das Planverfahren schnell abgeschlossen wird“, verspricht Bezirksbürgermeister Semmler.
„Für die Anwohner wäre es schön, wenn es bis dahin eine Übergangslösung geben könnte“, so Volker Schultebrauks. Denkbar wäre, dass sich der kleine Wochenmarkt, der einmal in der Woche stattfindet, stärker eingebunden wird und die Lücke überbrückt oder dass ein Shuttle- oder Lieferservice für die weniger mobilen Kunden eingeführt werden könnte. Das muss aber noch beraten und umgesetzt werden.
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