Neue Unterkünfte für Flüchtlinge

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Der Stadt werden wöchentlich bis zu 50 Flüchtlinge (in Spitzen auch mehr) zugewiesen, die untergebracht und versorgt werden müssen. Das erfordert schnelles und flexibles Handeln, weshalb die Verwaltung nach wie vor im Krisenstabsmodus arbeitet.

Aktuell verfügt Dortmund über 1357 Unterbringungsplätze in Übergangseinrichtungen und der zentralen Unterbringungseinrichtung in Grevendicks Feld in Lütgendortmund. Zurzeit leben insgesamt 1913 (Stichtag 8.Juni) Flüchtlinge in Wohnungen, wovon 505 Plätze neu geschaffen werden.

Da nach derzeitigem Kenntnisstand in diesem Jahr Unterbringungsmöglichkeiten für insgesamt etwa 2600 Personen benötigt werden, besteht ein Defizit von rund 1500 Plätzen. Steigen die Zuweisungszahlen, ändern sich die Planungswerte entsprechend.

Die Stadt arbeitet mit Hochdruck daran, die fehlenden Plätze auf unterschiedliche Weise zu schaffen. Die Leitlinie der Verwaltung heißt: Menschen leben in Wohnungen und nicht in Einrichtungen. Erste Priorität behält deshalb die Unterbringung der Flüchtlinge als Selbstversorger in der eigenen Wohnung. Das eröffnet die besten Integrationschancen und ist außerdem am wirtschaftlichsten.

Derzeit stellt sich die Gesamtsituation wie folgt dar: In der Zentralen Unterbringungseinrichtung Grevendicks Feld stehen 350 Unterbringungsplätze zur Verfügung. Mit Stand vom 22. Mai 2015 enthält das laufende Arbeitsprogramm darüber hinaus 25 Maßnahmen zur Schaffung von 3766 Unterbringungsplätzen verteilt über das ganze Stadtgebiet.

Der städtische Haushalt wird durch 23 dieser Maßnahmen voraussichtlich mit rund 22 Millionen Euro belastet. Zu zwei Maßnahmen liegen noch keine verlässlichen Kostenangaben vor.
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