Offener Brief an die BV DO-Innenstadt-West, Klarstellung, 10.12.2014

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Dortmund: Innenstadt-West | Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren der Bezirksvertretung Dortmund-Innenstadt-West,

in vorbezeichneter Angelegenheit beziehe ich mich auf meinen offenen Brief vom 05.11.2014 bezueglich des Bürgerdialogs vom 06.11.2014 und möchte ergänzend zur abschließenden Ausräumung etwaiger Irritationen folgendes klar- und richtigstellen:

1. insbesondere auch am heutigen "Tag der Menschenrechte" bekenne ich mich noch einmal ausdrücklich ohne Wenn und Aber zur Willkommenskultur und zur Aufnahme Notleidender aus Kriegsgebieten auch und insbesondere in der Adlerstrasse hier in der westlichen Dortmunder Innenstadt, wo Integration ohnehin vorbildlich gelebt wird,
2. ich habe meinen "offenen Brief" als Privatperson geschrieben und selbstverständlich nicht im Auftrag oder nach Absprache mit meiner Partei "Die LINKE". Diesen möglicherweise entstandenen Eindruck bitte ich zu entschuldigen.
3. Meine beruflichen Erfahrungen als weisungsungebundener Einzelentscheider waren auch 1993/94 dergestalt, dass meine Anerkennungsquote 100% über der damals von der Behörde intern vorgegebenen lag und somit dazu beitrug, dass ich ebendort ein bekannter Fürsprecher für Asylsuchende war und dass Beifall von der falschen Seite, sprich der Eindruck ich könne ggfs. fremdenfeindlich sein, völlig absurd und unrealistisch ist, weil das Gegenteil täglich von mir gelebt wird,
4. ich hatte mit meinem "Offenen Brief" vom 05.11.2014 mit dem für breite Teile der Anwohnerschaft brisanten Thema der Flüchtlingsstelle andere Themen wie etwa Umwelt- und Lärmschutz verquickt, weil ich mir bewußt war, dass das Thema Flüchtlingsstelle mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt, als etwa beispielsweise nur die Forderung nach einer tempoberuhigten Zone oder die wilde Müllentlagerung. Auch dies bitte ich im Nachgang zu entschuldigen, gleichwohl mir damit gelungen scheint, dass diese Themen nunmehr doch ausreichend berücksichtigt werden und auf die Agenda geraten,
5. abschließend noch ein Wort an meine Genossen in der BV West; ich hoffe nunmehr - auch nach erfolgter Aussprache mit dem Kreisvorstand am 08.12.2014 -, dass alle Irritationen beseitigt sind und wir nach wie vor vertrauensvoll und konstruktiv im Sinne unserer Vorstellungen zusammenarbeiten werden.
Ich wünsche allen Menschen friedliche und erholsame Feiertage!
Mit freundlichen Grüßen
Michael Siebert, Dortmund, Adlerstrasse 28, 10. Dezember 2014
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