Projekt Nordwärts startet

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Auf starke Leitziele richtet die SPD-Fraktion ihre politische Arbeit im Rat aus. Und nicht nur für das Projekt Nordwärts will sie sich auf die Reise durch die Stadtteile machen. (Foto: Archiv)

Die Pflege der Infrastruktur will die Dortmunder SPD-Fraktion mehr in den Fokus rücken. Aber auch drei weitere Leitsätze legte sie in einer Klausurtagung für ihre Politik fest.

„Wir hatten uns ein arbeitsintensives Programm vorgenommen und sind mit guten Ergebnissen, die für die gesamte Ratsperiode tragen werden, nach Dortmund zurück gekehrt“, freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Schilff , dass die Fraktion zu einem festen Team zusammen gewachsen ist.
Die SPD-Ratsfraktion hat sich auf der Klausurtagung intensiv mit den zehn
Leitsätzen aus dem Kommunalwahlprogramm von 2014 befasst und diese für die praktische Arbeit im Rat bis 2020 konkretisiert.

SPD-Fraktion setzt auf Chancengleichheit, Bildung und Vielfalt

Dabei ist deutlich geworden, dass das Thema „Infrastruktur“ aus Sicht der Sozialdemokraten im Rat viel mehr Raum in der politischen Arbeit erhalten soll. Schließlich haben sich die Teilnehmer auf Grundlage dieser Leitsätze auf folgende vier Ziele für ihre Arbeit verständigt:
• Soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und gute Bildung für alle
• Arbeit und Wirtschaft stärken
• Lebensqualität in Vielfalt, Frieden und Sicherheit für unsere Stadt
• Infrastruktur pflegen und bedarfsgerecht gestalten
Außerdem hat sich die Ratsfraktion mit dem Zukunftsprojekt „Nordwärts“ befasst.

Zukunftsprojekt für zehn Jahre

Oberbürgermeister Sierau will im Rat am 19. Februar dieses Zukunftsprojekt, das auf zehn Jahre angelegt sein soll und verschiedenste Handlungsansätze, Masterpläne und Aktionspläne der Verwaltung bündeln wird, mit einer Vorlage einbringen. Die Verwaltung will bis zur Sommerpause in den nördlichen Stadtbezirken Foren mit Bürgern sowie der örtlichen Politik und den Akteuren vor Ort durchführen.

"Das Projekt geht uns alle an"

Die SPD-Fraktion unterstützt das Nordwärts-Projekt und wird auf die Foren aufbauend eigene Stadtbezirksreisen nicht nur im Norden durchführen.
Dazu Norbert Schilff weiter: „Das Projekt Nordwärts geht uns alle an und bedeutet nicht, dass der Süden der Stadt abgehängt wird. Es gibt im Norden Dortmunds besondere Handlungsbedarfe und Herausforderungen, denen wir uns alle stellen müssen. Davon profitiert dann die gesamte Stadt“.
Auf der Basis von Machbarkeitsstudien hat die Fraktion erarbeitet, wo sie inhaltliche Schwerpunkte für das Nordwärts-Projekt sieht. Dazu wurden die vier Ziele der Ratsarbeit an Nordwärts ausgerichtet. Ein Ergebnis sei, dass die Sanierung von Industrieflächen, Gewerbeansiedlungen und die Beratung von Unternehmen mit dem Ziel der Schaffung von Arbeitsplätzen im Norden genauso wichtig ist, wie eine gute Bildung mit einer bedarfsgerechten Ausstattung der Bildungseinrichtungen und einer stadtbezirksbezogenen Schulentwicklungsplanung im Norden.

Lebensqualität im Norden stärken

Die Lebensqualität soll im Norden gestärkt werden, indem die Aufenthaltsqualität auf Straßen, Plätzen und in Parks gesteigert, die Nachbarschaftskultur stärker gefördert und das Wohnen im Quartier gezielt unterstützt wird. Das sind erste Schwerpunktsetzungen der SPD-Ratsfraktion zur inhaltlichen Ausgestaltung von Nordwärts.
„Die SPD-Fraktion wird das Projekt Nordwärts maßgeblich mitgestalten und aktiv begleiten. Dazu ist es wichtig, die Hinweise der Bürger und der Akteure vor Ort weiterhin aufzunehmen und in das Projekt einzubringen“, erklärt Norbert Schilff.
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1 Kommentar
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Jürgen Märte aus Dortmund-Nord | 29.01.2015 | 07:11  
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