Smart City Dortmund

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Auftaktveranstaltung: Stadt, IHK und verschiedene andere Organistionen wollen Dortmund zu einer 'Smart City' entwickeln. (Foto: Stadt Dortmund)

Gemeinsam verfolgen die Stadt und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund ein ehrgeiziges Ziel.

Sie wollen Dortmund in den nächsten Jahren zur 'Smart City' entwickeln und sich damit in die Phalanx der Städte Los Angeles, Sao Paulo, Barcelona, Stockholm oder Hamburg einreihen, die den digitalen Weg bereits eingeschlagen haben. Mit im Boot sind global agierende und mittelständische Unternehmen, Hochschulen, wissenschaftliche Institute und die Bürgerschaft.

Bei der Auftaktveranstaltung betonte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK, Wulf-Christian Ehrich: „Es handelt sich bei der Entwicklung zur Smart City um einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenkommen.“

Ziel sei die digitale Vernetzung dieser Bereiche zu einer intelligenten Stadt. Ehrich zeigte sich zuversichtlich, dass die Umsetzung in den nächsten Jahren gelingen werde, denn die Menschen in der Region seien es gewohnt, die Ärmel hoch zu krempeln und gemeinsam für große Ziele zusammen zu arbeiten.

Michaela Bonan, Nordwärts- sowie Projektbüro Smart-City-Leiterin, erklärte: „Der Rat hat die Maßnahme ‚Smart City‘ als Leitprojekt für Nordwärts benannt. Die Verwaltung bekam den Auftrag, innovative Demonstrationsprojekte vor allem im Norden Dortmunds zu entwickeln und bis 2025 zu starten. Gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sollen Projekte zur intelligenten und vernetzen Stadtentwicklung initiiert und umgesetzt werden, die den Norden Dortmunds zum ‚Schaufenster‘ für die Gesamtstadt und auch für die Region werden lassen.“

Nordwärts würde damit zum Innovationslabor für neue Konzepte und Ideen. Mit dem Ansatz Smart City werde für Nordwärts ein weiteres Leuchtfeuer zur Entwicklung gezündet. Ziel sei es, sowohl am Image der nördlichen Stadtbezirke zu feilen, als auch eine positive Wirkung auf das Image der gesamten Stadt zu erreichen.

Eine besondere Rolle kommt dem Allianzpartner Cisco Systems zu. Der Leiter Smart & Connected Communities, Markus Wissmann, betonte beim Auftakt, dass sich Cisco seit zehn Jahren für die Weiterentwicklung von mehr als hundert Städten zu Smart Citys engagiere.

Eine Stadt sei smart, „sobald soziales Kapital sowie Digitalisierungen erfolgen, um nachhaltig wirtschaftliches Wachstum und Verbesserung von Lebensqualität zu gewährleisten.“ Dabei erfolge die digitale Transformation der Städte fortlaufend, ohne abschließendes Ziel, wobei es nicht nur um Technologie, sondern um die Bürger gehe, betonte Wissmann.

Noch am Veranstaltungstag haben spontan 62 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen ihr Interesse an einer Mitwirkung bekundet und als Gründungspartner ein Allianzposter unterzeichnet.

„Mit der ‚Allianz Smart City Dortmund - Wir. Machen.Zukunft.‘ nutzen wir gemeinsam die Chance Projekte zu entwickeln, die die Qualität der kommunalen Infrastrukturen erhöhen und die Lebensqualität der Menschen steigern können. Gleichzeitig soll an zentraler Stelle darüber informiert und sichtbar werden, welche Kompetenzen die Stadt schon heute hat, um die Smart City Dortmund zu gestalten“, freut sich nun OB Ullrich Sierau über diesen wichtigen Baustein auf dem Weg zur smarten Zukunft der Stadt. Er hatte gemeinsam mit IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber die 'Smart City' initiiert.

Ab sofort ist die Internetseite www.smartcity.dortmund.de freigeschaltet, auf der Interessierte verschiedene Projektpräsentationen oder auch Kooperationen der Allianz-Partner Platz finden. Im Januar 2017 steht die Bestandsanalyse zu bereits vorhandenen smarten Lösungen und Projekten auf der Agenda und es sollen Experten-Teams gebildet werden.

Am 2. März 2017 wird die nächste Allianztagung stattfinden und am 1. Juni 2017 ist die Einbringung der von der Allianz erarbeiteten Projektliste in den Rat der Stadt mit der Unterzeichnung eines Memorandums geplant.
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