SPD prangert Wahlkampffouls an

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"Der Kampf um die Wählerstimme entschuldigt offenbar Vieles. Aber was sich einige Unternehmen leisten, geht zu weit", übt die SPD-Fraktion Dortmund Kritik in der Endphase des Wahlkampfes.

Denn in einem Fortbildungsangebot der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe rufe der Verband so nebenbei zum Boykott der Bürgerversicherung und der Parteien auf, die sie unterstützen. Die Barmenia-Versicherung als private Krankenversicherung verleumde die Pläne der SPD in ihren Briefen als Bürgerzwangsversicherung und Zwei-Klassen-Medizin.
"Dass als Höhepunkt die halbstaatliche Deutsche Post in einer Hausverteilung heute Frau Merkel Wahlplakat als Titelbild hat und direkt zu ihrer Wahl aufruft, ist eine Unverschämtheit", so die SPD-Fraktion.
Dienstleistungsunternehmen seien für alle da und Verbände vertreten ihre Mitglieder und nicht parteipolitische Interessen. Die SPD kritisiert einseitige Stellungnahmen von dieser Seite und die Verbreitung falscher Informationen. Wahlkampf rechtfertige keine Fouls.
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Wolfgang Demolsky aus Bochum | 20.09.2013 | 22:02  
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