Stressfreie Parkplatzsuche per App geplant

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Für das smarte Parken setzt die Telekom schwerpunktmäßig Sensoren ein. Diese melden über ein Schmalband-Mobilfunknetz, ob ein Parkplatz frei ist. Zusätzlich können auch andere Datenquellen genutzt werden, um eine Wahrscheinlichkeit für freien Parkraum zu berechnen. (Foto: Telekom)

Eine App soll helfen, freie Parkplätze in Dortmund zu finden: Autofahrer in Dortmund sollen bald schneller einen Parkplatz finden: Die Telekom will ihre Smartphone-App „Park und Joy“ auch in Dortmund einsetzen. Der digitale Parkservice zeigt den verfügbaren Parkraum in Echtzeit an.

Auch das Bezahlen per App soll erleichtert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt am Rande der CeBIT von den Kooperationspartnern unterzeichnet. Geplant ist, im nächsten Jahr bis Ende 2019 einen Großteil der innerstädtischen Parkplätze zu vernetzen. Auch Stellflächen in den Stadtbezirken sollen an den digitalen Parkservice angebunden werden. So sollen Autofahrer schneller und komfortabler ans Ziel zu kommen. Perspektivisch sollen auch Parkhäuser und privaten Stellflächen integriert werden.

Initiative der Stadt und der IHK

„Wir freuen uns über das Engagement unseres Partners T-Systems in der Allianz ,Smart City Dortmund Wir.Machen.Zukunft‘“, so Oberbürgermeister Ullrich Sierau.
Die Allianz wurde im Dezember auf Initiative des Stadtoberhaupts und des Hauptgeschäftsführers der IHK gegründet. Mehr als 60 Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um Dortmund auf dem Weg zur Smart City zu begleiten. Die Dialog-, Kooperations,- und Projektplattform wird wissenschaftlich begleitet durch
Dr. Fritz Rettberg von der Universität Dortmund.

Innovatives Modellprojekt

Die nun unterzeichnete Absichtserklärung ist ein weitere Meilenstein für die Initiatoren der Allianz Smart City Dortmund. „Erstmalig werden wir im Rahmen des innovativen Pilotprojektes modellhaft erproben, wie dieser systemische Ansatz für einen digitalen Parkservice in Dortmund eingeführt werden kann, wie funktionsfähig er für die Bürgerinnen und Bürger sein wird und welchen Einfluss die Erprobungsphase auf den Parkraumsuchverkehr hat. Von großer Bedeutung ist für uns dabei, dass wir von Anfang an die Bürgerschaft in das Vorhaben einbinden und informieren werden“, so Ullrich Sierau. „Die Entwicklung der Städte zu smarten Cities wird nur über Bottom-up-Prozesse und mit der Akzeptanz der Menschen gelingen“, ist sich Dortmunds Oberbürgermeister sicher.
„Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig“, betont Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender T-Systems.
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