Tausende demonstrierten in Dortmund gegen Rechts

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Friedlich demonstrierten rund 1500 Dotmunder in der bürgerlichen Demo des DGB und Kirchekreises an der Katharinentreppe gegen den rechten Marsch in der Dortmunder City. (Foto: Schmitz)

Weritestgehend friedlich verliefen laut Polizei am Samstag die Demonstrationen in Dortmund. Tausende Polizisten sicherten mit vielen Straßensperren, Hubschrauber, Wasserwerfer und gepanzerten Fahrzeugen den Marsch der rund 600 Neonazis von der Grünen Straße zur Möllerbrücke. Und tausende Dortmunder gingen mit Trillerpfeifen, Transparenten und viel bunter Farbe gegen die Rechtsextremen auf die Straße. Ihr Signal: Dortmund ist bunt statt braun!  

Im Versammlungsverlauf Rechts sei es zu vereinzelten Verstößen gegen die Auflagen gekommen, was die beatmen dokumentierten. Tatverdächtige wurden identifiziert und Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet. Bei den Verstößen handelt es sich nach j Erkenntnissen der Polizei um verfassungswidrige Kennzeichen, die gezeigt wurden, das Propagieren volksverhetzender Texte, das  Mitführen von Vermummungsgegenständen und Waffen. 

"Hochburg der Demokratie"

"Dortmund hat heute eindrucksvoll gezeigt, dass es eine Hochburg der Demokratie ist, in der gewaltbereite Verfassungsfeinde von rechts und von links keine Chance haben", betonte Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange.
Aus der Versammlung Blockado kam es laut Polizei ebenfalls zu vereinzelten, folgenden  Verstößen: Pyrotechnik wurde verwendet, Polizisten beleidigt und es kam zu - Widerstandshandlungen, Flaschenwürfen und einem Steinwurf in Richtung der Einsatzkräfte. 
Da es zu vielen Absperungen und Einschränkungen kam, hatte die Polizei Im Vorfeld des Versammlungs-Samstags die Bewohner der City und Innenstadt-West informiert. Mehrere tausend Informationsflyer waren an der Aufzugsstrecke verteilt worden.

600 riefen Bürgertelefon an 

Das  Bürgertelefon sei sehr gut angenommen worden. Insgesamt 600 Anrufe nahmen die Polizisten entgegen und klärten die Fragen der Anrufer.
Trotz vorheriger Ankündigung mussten rund 30 Fahrzeuge entlang der Versammlungsstrecke aus den Halteverbotszonen abgeschleppt werden. Dies sei zum Schutz des Eigentums vor gewalttägigen Übergriffen unumgänglich gewesen.
Die Demonstrationen verliefen laut Polizeibilanz weitestgehend störungsfrei.
Die zahlen aus dem Präsidium: "Insgesamt nahmen an den Versammlungen rund 600 Personen Rechts, rund 1500 in der bürgerlichen Demo/DGB/Kirchenkreis sowie weitere mehrere tausend demonstraten, insbesondere links, an den weiteren Gegenprotesten teil."
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