Naturfreunde wollen Tempo 30 auf der Kreuzstraße

Tempo 30 wollen die Naturfreunde im Kreuzviertel erreichen. | Foto: Naturfreunde Dortmund Kreuzviertel
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Die Naturfreunde im Kreuzviertel wollen mit einer Online-Petition Tempo 30 auf Kreuzstraße und Wittekindstraße erreichen, Ampeln sollen dort durch Zebrastreifen ersetzt werden:

"Im Bereich der Kreuzstraße gibt es bereits eine Tempo-30-Zone, und zwar jenseits der
Lindemannstraße bis zur Kuithanstraße, ebenso in der gesamten Saarlandtrasse.
Ausgerechnet im Verlauf zwischen Lindemann- und Hohe Straße, also im Zentrum des
Kreuzviertels mit Kreuzkirche, Kreuzkindergarten, sowie dem Vinckeplatz, besteht immer noch Tempo 50", so ihre Argumentation.

"Der Vinckeplatz ist die einzige größere öffentliche Grünfläche im Kreuzviertel. Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte muss er vielfältigen Ansprüchen an Aufenthalt, Spiel und Erholung genügen. Er ist Ort zum Ausruhen, Spielplatz für Kinder, Veranstaltungsort und hat eine wichtige Verbindungsfunktion auf dem Weg zum Einkauf, zur Schule oder Arbeit.

Der Vinckeplatz ist fast vollständig von der Kreuz- und der Wittekindstraße umgeben.
Durch die hohen Geschwindigkeiten der Autos ist er in eine nur schwer erreichbare
Insellage mit erheblichen Unfallgefahren gedrängt worden! Um die Grünfläche aus den
Wohngebieten wieder besser und vor allem auch sicherer erreichen zu können, müssen daher verkehrsberuhigende Maßnahmen geplant, und auch zeitnah zum Platzumbau umgesetzt werden.

Insbesondere ist die auf den Straßen um den Vinckeplatz zulässige Geschwindigkeit mit 50 km/h im dicht bewohnten Wohngebiet deutlich zu hoch. Sie führt zu
Verkehrsgefährdungen für Jung und Alt, verursacht Lärm und unnötige Abgase. Zur
Vermeidung von Unfällen und Reduzierung der Wohnumfeldbelastungen, muss die
Geschwindigkeit auf allen angrenzenden Straßen auf Tempo 30 begrenzt werden.

Die für die Fußgänger vorgesehenen Anforderungsampeln bevorzugen die Autos dauerhaft zu Lasten der Bewohner, da zum Queren der Straße erst Grün per Knopfdruck angefordert werden muss. Um den Vinckeplatz ohne langes Warten erreichen zu können, ist es erforderlich, dass die Fußgänger Vorrang erhalten. Dementsprechend sind alle Ampeln zu ersetzen durch Zebrastreifen, auf denen der Fußgänger dann generell Vorrang hat vor dem Autoverkehr.

Dadurch soll der Vinckeplatz bequemer und sicherer erreicht werden können, die Querung der Straßen für die Bewohner verbessert werden und Unfallgefahren, Lärm und Abgase im Wohnquartier reduziert werden."

Die NaturFreunde Dortmund Kreuzviertel haben bereits beim Still-Leben im Kreuzviertek Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und diese der Bezirksvertretung Innenstadt-West übergeben. Dort wollen sie auch einen entsprechenden Bürgerantrag stellen.

Darüber hinaus bitten sie um Unterstützung in einer Online-Petition. https://www.openpetition.de/petition/online/dortmund-kreuzviertel-tempo-30-aufkreuzstrasse-
und-wittekindstrasse-zebrastreifen-statt-ampeln

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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