Unzureichende Planungssicherhiet für Sleep In und Jugendschutzstelle

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Dortmund: Dortmund Stadthaus | Barrenbrügge: „Keine Planungssicherheit für Einrichtungen


Enttäuscht zeigt sich die CDU-Fraktion im
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie über
die Antworten einer Anfrage über die Zukunft der
Einrichtungen der Jugendschutzstelle und des
Sleep In. Beiden Einrichtungen war der Vertrag gekündigt worden – dem Sleep In zum 30.06.2015 und der Jugendschutzstelle zum 31.12.2015. In der Beantwortung der Verwaltung wird nun ausgeführt, dass der Vertrag mit dem Sleep In um ein halbes Jahr, der Vertrag mit der Jugendschutzstelle nur um ein Jahr verlängert wurde.
Das wirft beim jugendpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Barrenbrügge, mehr Fragen auf, als die Verwaltung Antworten liefert.

„Sowohl die Jugendschutzstelle als auch das Sleep In leisten eine essentielle wertvolle Arbeit, die eine Stadt sogar als Pflichtaufgabe vorhalten muss“, so Barrenbrügge. „Von daher ist es für uns völlig unverständlich, warum die Verträge nur um ein halbes Jahr bzw. nur um ein Jahr verlängert wurden. Eine Begründung für dieses Vorgehen seitens der Verwaltung dazu wird nicht gegeben. Stattdessen lässt man das Personal beider Einrichtungen mit der Unsicherheit im Regen stehen, wie es künftig weiter gehen soll. Eine Unsicherheit, die hauptsächlich das Personal trifft. Denn Mitarbeiter, die seit Jahren fest im Personalstamm eingeplant und integriert sind, wissen nun nicht, ob und wie es weiter geht.“

Barrenbrügge zeigt sich erstaunt darüber, dass zum einen die Aussage von der Verwaltung getroffen wird, man wolle mit beiden Trägern die Arbeit fortsetzen, dann aber derart leichtfertig der Umgang mit diesen gepflegt wird.
„Eine Erklärung für dieses Vorgehen liefern die Antworten der Verwaltung auf jeden Fall nicht. Vielmehr macht es den Anschein, als habe sich die Jugendverwaltung viel zu spät Gedanken darüber gemacht, ob eine Neuausrichtung oder Neustrukturierung dieses Angebotes erforderlich ist und wenn, in welcher Form. In der nächsten Jugendausschusssitzung am 3. Juni möchten wir auf jeden Fall von der Verwaltung eine Erklärung dafür, warum man in dieser Art und Weise mit langjährigen vertrauensvollen Vertragspartnern einen derartigen Umgang pflegt“, so Barrenbrügge abschließend.
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